ProfessjubilÀum: Sr. Margit Herold feiert 40 Jahre Ordenszugehörigkeit
Mit einem festlichen Gottesdienst haben die Oberzeller Franziskanerinnen am 3. Oktober das 40-jĂ€hrige ProfessjubilĂ€um von Sr. Margit Herold gefeiert. Gemeinsam mit Mitschwestern und vielen GĂ€sten blickte sie auf vier Jahrzehnte gelebte Berufung zurĂŒck. Den Gottesdienst zelebrierte Prof. Dr. Stephan E. MĂŒller, begleitet von Domvikar Peter Göttke und Diakon Karl Leierseder sowie dem Hausgeistlichen Oberstudienrat Achim Wenzel und Pfarrer Gerold Postler. FĂŒr die festliche Musik sorgten Christoph PreiĂ an der Orgel und Sr. Regina Grehl. âVieles in meinem Leben war FĂŒgungâ, sagt Sr. Margit im RĂŒckblick. Die Gemeinschaft und ihren besonderen Auftrag lernte sie bereits vor ihrem Ordenseintritt kennen: bei ihrer
Franziskus, Glaube und das Leben: Sr. Katharina im GesprÀch
Was hat Franz von Assisi den Menschen heute zu sagen? Wie prĂ€gen seine Gedanken das Leben einer Franziskanerin? Und was haben Mut und Verletzlichkeit miteinander zu tun? Zum 800. Todestag des Heiligen war Sr. Katharina Ganz in verschiedenen Interviews und Podcasts zu Gast. Die GesprĂ€che laden dazu ein, Franziskus neu kennenzulernen und ĂŒber Fragen nachzudenken, die bis heute aktuell sind. Am Abend des 3. Oktober 1226 starb Franz von Assisi. Die franziskanische Familie erinnert daran mit dem âTransitusâ, seinem Ăbergang vom Leben zum Tod. 800 Jahre spĂ€ter bewegen seine Haltung und sein Wirken noch immer viele Menschen. Auch fĂŒr die
Tag der Verbundenheit: Oberzell ist mehr als ein Punkt auf der Landkarte
Auf der digitalen Landkarte ist Oberzell nur ein kleiner roter Punkt. Zu diesem Bild fĂŒhrte Pfarrer Andreas Kneitz die Besucherinnen und Besucher beim Schöpfungsgottesdienst als er fragte, wer ein Handy bei sich habe. Viele HĂ€nde gingen nach oben. Dann bat er die Gottesdienstgemeinde, Oberzell in der Kartenapp zu suchen. Doch Oberzell, so machte er in seiner Predigt deutlich, sei weit mehr als dieser Punkt auf dem Bildschirm. FĂŒr viele Menschen ist der Ort mit Erinnerungen, Begegnungen, Glauben und einem StĂŒck Heimat verbunden. Und Oberzell sei nicht nur hier in Zell am Main, sondern ĂŒberall dort, wo Menschen eine Verbindung zu
Wir trauern um Sr. Damaris Englert
Am 20. September 2026 verstarb sehr plötzlich Schwester Damaris Englert. Elisabeth wurde am 24. Mai 1938 in NeuhĂŒtten im Landkreis Main-Spessart als viertes Kind ihrer Eltern Arnold und Josefine geboren. Nach der Volkschule in NeuhĂŒtten arbeitete sie ab 1952 in einer Radiofabrik in Wiesthal und besuchte die hauswirtschaftliche Berufsschule in Lohr. Im Juni 1957 trat sie in die Gemeinschaft ein und besuchte das KindergĂ€rtnerinnenseminar in St. Hildegard, ebenso erlernte sie in dieser Zeit das Orgel spielen. Bei der Einkleidung 1960 erhielt sie den Namen Schwester Maria Damaris und feierte nach dem zweijĂ€hrigen Noviziat am 5. Mai ihre Erstprofess. Von 1962-1987
Strom und Wasser fĂŒr das Kinderheim in SĂŒdafrika – am 27. September zĂ€hlt jede Spende besonders
Wenn im Kinderheim St. Joseph in SĂŒdafrika der Strom ausfĂ€llt, bleibt es nicht nur dunkel. Auch die Wasserpumpe funktioniert dann nicht mehr und damit fehlt den Kindern und Mitarbeitenden neben Licht auch das flieĂende Wasser. Solche StromausfĂ€lle kommen immer wieder vor und beeintrĂ€chtigen den Alltag im Heim erheblich. Eine leistungsfĂ€hige Solaranlage ist deshalb fĂŒr das Kinderheim weit mehr als eine Möglichkeit, Energiekosten zu sparen oder die Umwelt zu schonen. Sie bedeutet vor allem UnabhĂ€ngigkeit und eine verlĂ€sslichere Grundversorgung. Die vorhandene Anlage soll daher erweitert und technisch aufgerĂŒstet werden. DafĂŒr sammeln wir derzeit Spenden ĂŒber die Plattform betterplace.org. Mit dem Ausbau
Mit anderen Augen: Fotoausstellung macht Wohnungslosigkeit sichtbar
Wohnungslosigkeit findet mitten in unserer Gesellschaft statt und bleibt dennoch hĂ€ufig unsichtbar. Die Fotoausstellung âMit anderen Augenâ rĂŒckt Menschen in den Mittelpunkt, die in WĂŒrzburg von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Die Ausstellung ist vom 11. bis 29. September 2026 im WĂŒrzburger Rathaus zu sehen. Auch die Oberzeller Franziskanerinnen beteiligen sich an dem Gemeinschaftsprojekt. Die UnterstĂŒtzung von Frauen in Not gehört seit der GrĂŒndung der Gemeinschaft zu ihrem Auftrag. Heute bieten die Oberzeller Franziskanerinnen dafĂŒr verschiedene Hilfen an. Dazu zĂ€hlt auch die KurzzeitĂŒbernachtung mit Beratungsstelle im Haus Antonia Werr in WĂŒrzburg. Dort finden wohnungslose Frauen vorĂŒbergehend einen geschĂŒtzten Schlafplatz sowie Beratung und
Maria Himmelfahrt: Erntedankfest fĂŒr die Hausapotheke
Gedanken von Sr. Margit Herold zum Festtag Maria Himmelfahrt. Die Kirche feiert am 15. August den Festtag: Maria Aufnahme in den Himmel. Es ist ein besonderer Tag, denn im Festgottesdienst zu Ehren der Gottesmutter werden KrĂ€uterstrĂ€uĂe geweiht. Tage vorher werden StrĂ€uĂe gebunden, im Gottesdienst gesegnet und in Haus und Hof an besonderen Stellen aufgestellt oder unter das DachgebĂ€lk gehĂ€ngt. So soll durch die FĂŒrsprache Marias, Segen, Schutz und eine gute Zeit den Bewohnerinnen und Bewohnern geschenkt werden. Der Brauch der KrĂ€uterweihe erinnert an eine Legende. Als Marias Grab geöffnet wurde, fanden die Apostel anstatt ihres Leichnams Blumen und vor dem
Wo der Main am schönsten ist: Ausflug mit dem Antoniushaus
Der Fahrtwind streicht durch die Haare, das Wasser glitzert in der Sonne, und an den Ufern ziehen Weinberge und kleine Ortschaften gemĂ€chlich vorbei. Es wird erzĂ€hlt, gelacht und die Aussicht genossen. FĂŒr die Bewohnerinnen des Antoniushauses sind es genau diese Momente, die den jĂ€hrlichen Ausflug zu etwas ganz Besonderem machen. Einmal im Jahr heiĂt es fĂŒr das Pflegeheim der Oberzeller Franziskanerinnen: raus aus dem Alltag und gemeinsam einen besonderen Tag erleben. Bis es so weit ist, braucht es allerdings eine sorgfĂ€ltige Vorbereitung. Wer benötigt einen Rollstuhl oder Rollator? Wer kann im Bus umgesetzt werden? Welche Medikamente mĂŒssen mit? Was ist
Oberzeller Klostergarten im ZDF-Morgenmagazin
Ein Team des ZDF-Morgenmagazins mit Sabine Platz war bei uns im Klostergarten zu Gast. Sr. Reingard Memmel zeigte die Herstellung von KrĂ€uterölen, KrĂ€utergartenleiterin Katharina Mantel erklĂ€rte die Entstehung eines KrĂ€uterkissens und gab Einblick in die Vielfalt des KrĂ€utergartens. Die vierteilige Reihe âPlatz im Klostergartenâ stellt KlöstergĂ€rten in Deutschland vor, darunter auch die Insel Reichenau, Seligenstadt und Kloster Kamp. Hier der link zum Beitrag: ZDF-Morgenmagazin Leider können unsere KrĂ€uterprodukte nur an der Klosterpforte erworben werden. Danke fĂŒr Ihr VerstĂ€ndnis!
Danke, Matthias Engert! Glasstele erinnert an 34 gemeinsame Jahre
Zum Abschied von Silberschmied und KĂŒnstler Matthias Engert steht im Kloster Oberzell nun eine Glasstele mit Dietrich Bonhoeffers Text âVon guten MĂ€chtenâ. Engert hatte 34 Jahre lang den Pavillon auf dem KlostergelĂ€nde als Atelier genutzt. Unterhalb von Haus Magdala, auf dem Grasstreifen in Richtung KrĂ€utergarten, hat die Glasstele ihren Platz gefunden. Matthias Engert schenkte sie den Oberzeller Franziskanerinnen zum Ende seiner langjĂ€hrigen Zeit als Mieter im Kloster Oberzell. Das Fundament wurde vom Bauunternehmen Schmitt, der Natursteinsockel von der Bildhauerei Geisendörfer gespendet. Bei einem gemeinsamen Mittagessen am 19. Juli im Mutterhauskonvent verabschiedeten sich die Schwestern von Matthias Engert. Als Erinnerung an
âSchmerzpunktâ in Oberzell: Sichtbares Zeichen gegen das Vergessen
Ein roter Kreis, darin die Leerstelle eines kleinen Kreuzes: Seit Sonntag, 19. Juli, ist an der Mauer zwischen dem Vorplatz der Klosterkirche und dem angrenzenden Parkplatz ein âSchmerzpunktâ aus Glas angebracht. Die Oberzeller Franziskanerinnen beteiligen sich damit an einer Kunstintervention, die wĂ€hrend des Katholikentags in WĂŒrzburg erstmals gezeigt wurde. Sie erinnert an das Leid von Menschen, die sexualisierte Gewalt und den Missbrauch geistlicher AutoritĂ€t im Raum der katholischen Kirche erfahren haben. Im Sonntagsgottesdienst stellte Sr. Rut Gerlach den âSchmerzpunktâ und seine Bedeutung vor. Die Farbe Rot habe eine starke Signalwirkung und kennzeichne etwas, das wahrgenommen werden mĂŒsse. Auch Schmerzen wĂŒrden
Sr. Katharina Ganz wird neue PrÀsidentin des Deutschen Caritasverbandes
Schwester Dr. Katharina Ganz wird neue PrĂ€sidentin des Deutschen Caritasverbandes. Der Caritasrat wĂ€hlte die 56-jĂ€hrige Oberzeller Franziskanerin am 8. Juli zur Nachfolgerin von Eva M. Welskop-Deffaa. Die sechsjĂ€hrige Amtszeit beginnt im Februar 2027. Die Ordensfrau war zuletzt zwölf Jahre lang Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen. Im Herbst vergangenen Jahres hatte sie dieses Amt an Sr. Juliana Seelmann ĂŒbergeben. Sr. Katharina stammt aus Willanzheim im Landkreis Kitzingen, studierte Sozialwesen und Theologie. Nach ihrer Erstprofess 1999 begleitete sie als SozialpĂ€dagogin im Haus Antonia Werr junge Frauen in prekĂ€ren Lebenssituationen. 2006 ĂŒbernahm sie die Leitung von Haus Klara, dem Bildungs- und Tagungshaus der Kongregation,