Seit 1855 setzen wir uns für Menschen ein, die am Rand der Gesellschaft stehen. Gemeinsam mit engagierten Mitarbeitenden begleiten wir Mädchen und Frauen, deren Würde bedroht ist, die Gewalt erfahren haben, in Not geraten oder auf der Flucht sind und halten so den Auftrag unserer Gründerin Antonia Werr lebendig. Zu unseren Vorbildern gehören außerdem Franziskus und Klara von Assisi, die sich solidarisch für ausgegrenzte Menschen und die Schöpfung einsetzten.
Wir glauben an einen Gott, der Mensch wurde und sehen in jedem Menschen ein Kind Gottes: einzigartig, wertvoll und geliebt.
Schön, dass Sie da sind!
Studie zu sexualisierter Gewalt – Betroffene und Zeitzeug:innen gesucht
Die Oberzeller Franziskanerinnen haben das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim damit betraut, wissenschaftlich zu untersuchen, in welchem Ausmaß sexualisierte Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem Verantwortungsbereich vorkam und wie man damit umgegangen ist. Die Kongregation möchte mit dieser unabhängigen Studie eine Grundlage für die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit erhalten, Verantwortung übernehmen und Betroffenen Gehör verschaffen. Die Ergebnisse der Studie sollen außerdem dazu beitragen, Schutzkonzepte und Präventionsmaßnahmen zu verbessern. Ausführlichere Infos sowie Antworten auf häufige Fragen finden Sie hier. Im März 2025 wurden der Start der Studie mit dem damit verbundenen Aufruf mit einer Pressemitteilung veröffentlicht.
Mut zeigen, Hoffnung teilen: unsere Beteiligung beim Katholikentag in Würzburg
Vier Wochen noch – dann wird Würzburg zum Treffpunkt für gelebten Glauben, Austausch und neue Perspektiven. Beim Katholikentag unter dem Motto „Hab Mut, steh auf“ vom 13. bis 17. Mai 2026 sind auch wir mittendrin und mit eigenem Stand auf der Kirchenmeile sowie bei einigen Programmpunkten vertreten. Bereits ab 20. April laden wir mit unserem digitalen „Adventskalender“ auf unseren Social-Media-Kanälen dazu ein, Mutgeschichten zu entdecken und Hoffnung zu teilen. Wir freuen uns schon heute auf die Begegnungen und den Austausch beim Katholikentag! Für uns steht unser Sendungsauftrag dabei im Mittelpunkt: der Einsatz für Menschen in Not – besonders für Frauen
Kloster Oberzell bewegt: Wir sind dabei beim Stadtradeln 2026
Auch in diesem Jahr gehen wir mit einem eigenen Team beim Würzburger Stadtradeln an den Start! Vom 1. bis 21. Mai heißt es, Kilometer sammeln für eine klimafreundliche Zukunft und mehr Lebensqualität. Egal, ob du zur Arbeit fährst, zum Einkaufen oder einfach nur für die Freizeit – jeder geradelte Kilometer zählt! Sei Teil unseres Teams „Kloster Oberzell bewegt“ – mitmachen können alle, die… auf dem Klostergelände oder in Würzburg leben, zur Schule gehen oder arbeiten bei der Kongregation der Oberzeller Franziskanerinnen angestellt oder ehrenamtlich tätig sind sich uns sonst verbunden fühlen, zum Beispiel durch Mitgliedschaft im Oberzeller Kreis, und regelmäßig
Spende: „Börsianer mit Herz“ unterstützen Frauen in Not
10.000 Euro für das Antonia-Werr-Haus in Würzburg Es gibt Frauen, die in ihrem Leben ins Abseits geraten – durch Traumatisierungen, Gewalterfahrungen, Flucht, Haft, Armut, Wohnungs- oder Obdachlosigkeit, akute Lebenskrisen oder psychische Erkrankungen. Frauen, die ihre Notsituation aus eigener Kraft nicht mehr bewältigen können, finden oft keine geeignete Anlaufstelle. Für sie sind sichere Zufluchtsorte und verlässliche Hilfsangebote lebenswichtig. Ein Zeichen der Solidarität setzen die „Börsianer mit Herz“ rund um die Initiatoren Christoph Geyer (Technischer Analyst) und Thomas Strelow von der Börse Düsseldorf. Im Rahmen ihrer Online-Webinarreihe zur Chartanalyse sammeln sie jedes Jahr Spenden für soziale Projekte. Am 17. März 2026 übergaben
Die Fastenzeit lädt ein, genauer hinzuschauen …
Die Fastenzeit beginnt mit einem Gang in die Wüste. Im Evangelium nach Matthäus (Mt 4,1-11) wird erzählt, wie Jesus nach vierzig Tagen des Fastens versucht wird: durch Hunger, durch das Verlangen nach Anerkennung und durch das Versprechen von Macht und Besitz. Sr. Margit Herold nimmt diesen biblischen Text zum Ausgangspunkt für ihre persönliche Betrachtung: Die erste Versuchung trifft ein grundlegendes Bedürfnis: Hunger. Jesus ist erschöpft, er braucht Nahrung – und genau darin liegt die Versuchung. Seine Antwort macht deutlich, dass der Mensch nicht allein vom leiblichen Brot lebt, sondern von dem, was ihm Sinn und Halt gibt. Für das eigene
Immer näher: Tag des geweihten Lebens im Kloster Oberzell
Mit dem Gedicht „Immer näher“ von Andreas Knapp über Franz von Assisi begrüßte Generaloberin Sr. Juliana Seelmann am vergangenen Sonntag rund 120 Ordensleute aus dem Bistum Würzburg im Kloster Oberzell. Gemeinsam feierten sie mit Bischof Dr. Franz Jung den Tag des geweihten Lebens. Die Ordensreferent:innen Paul Weismantel (OSF) und Sr. Johanna Ankenbauer (OSU) hatten den Begegnungstag vorbereitet. Nach anregenden Gesprächen bei Kaffee und Kuchen in den Oberzeller Refektorien folgte ein Vortrag von Sr. Dr. Katharina Ganz. Unter dem Leitwort „Geh in meinen Spuren, bis sie ganz die deinen sind“ stellte die frühere Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen den heiligen Franziskus ins