Wir trauern um Sr. Leandra Ulsamer
Am 18. Juli 2026 verstarb Schwester M. Leandra Ulsamer. Am 20. September 1932 wurde Elisabeth als drittes von neun Kindern in eine religiöse Würzburger Kaufmannsfamilie geboren. Am 16. März 1945 wurde das Elternhaus beim Bombenangriff auf Würzburg völlig zerstört. Mit 18 Jahren trat Elisabeth im März 1951 in Oberzell ein und nahm am Kindergärtnerinnen-Seminar in Oberzell teil. Von 1953 bis 1955 besuchte sie die Caritative Frauenschule in München und wurde staatlich geprüfte Wohlfahrtspflegerin, heute Sozialarbeiterin. Am 3. Oktober 1956 wurde sie eingekleidet und feierte ein Jahr später die zeitliche, vier Jahre später ihre ewige Profess. Sr. Leandra war als Sozialarbeiterin
Wir trauern um Sr. Fidelis Schramm
am 11. Mai verstarb in Südafrika Schwester M. Fidelis Schramm im „Zululand Homes for the Aged“, dem dortigen Altenheim. Helga Schramm wurde am 29. April 1936 in Rosenberg, Oberschlesien, als zweitälteste von sechs Kindern geboren. Nach der Vertreibung wuchs Helga mit ihrer Mutter und den Geschwistern in Forst im Kreis Schweinfurt auf, der Vater war seit Kriegsende vermisst. Schon im Alter von 13 Jahren spürte Helga den Wunsch ins Kloster einzutreten und als Missionarin zu wirken. Nach dem Besuch der Volks- und Berufsschule trat sie 1951 in Oberzell ein und besuchte anschließend das Kindergärtnerinnenseminar im Kloster Oberzell. In Vorbereitung auf
Wir trauern um Sr. Genovefa Schmitt
Am Freitagabend, den 21. November 2025, rief Gott unsere Mitschwester M. Genovefa Schmitt kurz vor dem Christkönigssonntag in sein himmlisches Reich. Sr. Genovefa, geboren 1931 und aufgewachsen in Pfändhausen, ist im Januar 1953 in unsere Gemeinschaft eingetreten und besuchte anschließend die zweijährige Krankenpflegeschule. Ihr beruflicher Einsatz als Krankenschwester führte sie an verschiedene Orte wie St. Hildegard, Schonungen, das Mutterhaus, Zell und das Juliusspital. Die längste Zeit lebte und wirkte sie von 1981 bis 2017 als Krankenschwester, Oberin und durch ehrenamtliche Besuche bei Kranken in St. Burkard. In den letzten Wochen ließen zunehmend ihre Kräfte nach und ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich.
Wir trauern um Sr. Auxilia Inzenhofer
Am 13. November rief Gott unerwartet Schwester M. Auxilia Inzenhofer in seinen ewigen Frieden. Sr. Auxilia kam am 14. Januar in Thierberg im Landkreis Neustadt a. d. Aisch zur Welt und erhielt bei der Taufe den Namen Theresia. Mit 20 Jahren trat sie 1958 in die Gemeinschaft ein, 1962 legte sie ihre zeitliche Profess ab und war anschließend in Rattelsdorf und Tandern eingesetzt. Die ewige Profess folgte 1965. Ab März 1971 wirkte sie vier Jahre lang als Gruppenerzieherin in St. Ludwig und wurde im April 1975 nach Hof versetzt, wo sie ebenfalls als Gruppenerzieherin tätig war. Nach der Auflösung des
Wir trauern um Sr. Reinhild Waldau
Am Donnerstagnachmittag, den 26. Juni 2025, rief Gott unsere Mitschwester M. Reinhild Waldau in seinen ewigen Frieden. Sr. Reinhild wurde am 6. September 1938 in Oberbeuren geboren und erhielt bei der Taufe den Namen Rita-Maria. Nach dem Besuch der Volksschule und der Oberrealschule absolvierte Rita-Maria eine kaufmännische Lehre zur Textilverkäuferin. Anschließend trat sie 1956 in unsere Ordensgemeinschaft ein. Als Kandidatin besuchte sie die Frauenfachschule im Haus St. Hildegard in Würzburg und wurde zur Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin ausgebildet. Danach wurde sie 1963 eingekleidet und erhielt den Namen Sr. Reinhild. 1965 legte sie die Erstprofess und 1968 Profess auf Lebenszeit ab. Sr.
Nachruf: Der Name Franziskus als Programm
Am Ostermontag 2025 hat Papst Franziskus das Zeitliche gesegnet. So sagt der Volksmund, wenn ein Mensch stirbt. Bei Papst Franziskus trifft es in doppelter Hinsicht zu: Am Ostersonntag hat er mit brüchiger Stimme noch einmal die Stadt und den Erdkreis gesegnet. Damit wurde er seinem Namenspatron auch in seinem Sterben ähnlich. Denn Franz von Assisi drehte sich auf seinem letzten Weg hinunter in die Ebene noch einmal auf der Tragbahre um, segnete seine Heimatstadt und seine Gefährten, bevor er unten bei dem kleinen Kapellchen Portiunkula starb. Im Gedenkgottesdienst am 27. April 2025 in der Klosterkirche hielt Sr. Katharina in ihrer
Wir trauern um Sr. Sigharda Müller
Am Abend des 20. Januars starb unsere Mitschwester M. Sigharda Müller. Schwester Sigharda wurde am 23. Mai 1938 in Premenreuth im oberpfälzischen Landkreis Tischenreuth geboren. Mit 21 Jahren entschied sich Agnes Müller für das Ordensleben und trat am 12. September 1959 in unsere Gemeinschaft ein. Am 4. Oktober 1964 legte sie die zeitliche und drei Jahre später ihre Profess auf Lebenszeit ab. Als Kranken- und Lehrschwester wirkte sie von 1964 bis 2000 in Rosenheim, Würzburg, Monheim und Kutzenberg. Anschließend wurde Sr. Sigharda Mitglied im Würzburger Konvent St. Raphaelsheim und half in der Paramentik im Mutterhaus. Im März 2018 wurde sie
Wir trauern um Sr. Brunhilde Zuber
Am 12. Dezember starb unsere Mitschwester M. Brunhilde Zuber. Brigitte Zuber wurde am 21. Februar 1935 in Grünlas, im Landkreis Ellbogen im Sudetenland (heute Tschechoslowakei) geboren. Ab 1951 besuchte sie das zweijährige Kindergärtnerinnenseminar im Kloster Oberzell. Die Begegnung mit den Schwestern war für Brigitte prägend, so dass in ihr der Wunsch reifte, ebenfalls den Ordensberuf zu ergreifen. Mit 21 Jahren trat sie am 18. August 1956 in unsere Gemeinschaft ein. Am 4. Oktober 1959 legte sie ihre zeitliche Profess ab und wurde als Erzieherin in Zell eingesetzt. Die ewige Profess folgte drei Jahre später am 4. Oktober 1962. Ab Mai
Wir trauern um Sr. Venantia Maier
Am 9. Dezember rief Gott unsere Mitschwester M. Venantia Maier in sein himmlisches Reich. Elisabeth Maier wurde am 20. November 1931 als Zwillingskind in Soden im Landkreis Miltenberg geboren. Sie trat am 31. Dezember 1953 in unsere Gemeinschaft ein. Die zeitliche Profess legte sie 1956 ab, drei Jahre später die ewige Profess. Sr. Venantia wirkte von 1956 bis 1973 in München-Thalkirchen und anschließend in Gauting als Gruppenerzieherin. Gesundheitliche Grenzen führten 1976 zu einem Ausscheiden aus der Erziehungsarbeit. Von 1977 bis 1978 besuchte sie die Altenpflegeschule im Juliusspital. Von 1979 bis 1995 war sie als Altenpflegerin im St. Raphaelsheim tätig und
Wir trauern um Sr. Anna Bernhart
Am 7. Dezember starb unsere Mitschwester M. Anna Bernhart. Anna Rosa kam an Heiligabend 1922 in Werlsberg (Landkreis Karlsbad) im Sudetenland zur Welt. Bereits im Alter von drei Jahren verlor sie ihren Vater und musste als Kind in der Landwirtschaft mitarbeiten. 1946 erlebte sie die erzwungene Aussiedelung aus dem Sudetenland und kam mit ihrer Mutter nach Wiesenhagen (Kreis Lückenwalde). Der ältere Bruder war im Krieg gefallen, den jüngeren hatte es nach Rothenfels verschlagen. 1952 erfolgte die Familienzusammenführung und Anna durfte mit ihrer Mutter ebenfalls nach Rothenfels umziehen. Nach dem Tod ihrer Mutter war Anna auf der Suche nach einem Neubeginn.