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Sie wollte als Missionarin ins Ausland gehen. Das wusste Schwester Rosa Drescher (86) schon als Jugendliche. Woher dieser Wunsch kam, kann sie heute nicht mehr erklären. Aber sie spürt noch immer, wie wichtig ihr das war. Sie hat sich ihren Wunsch erfüllt. 1951 trat sie der Ordensgemeinschaft der Oberzeller Franziskanerinnen bei und folgte 1961 dem Ruf ins Ausland. Stolze 60 Jahre lebte sie in Südafrika. Anfang Juli kam die 86-Jährige zurück nach Deutschland, um ihren Lebensabend bei ihren Mitschwestern im Antoniushaus des Klosters Oberzell zu verbringen.

Bei den Franziskanerinnen in Oberzell geht das Wissen um Heilpflanzen, Tees und Salben nicht verloren.

Im Juni stand die Oberzeller Franziskanerin Juliana Seelmann noch vor Gericht, weil sie zwei geflüchteten Frauen aus Nigeria Kirchenasyl gewährte. Ihr Engagement für geflüchtete Menschen wird nun mit dem Würzburger Friedenspreis ausgezeichnet, der mit 3000 Euro dotiert ist. Die Verleihung soll am 10. Oktober in Würzburg stattfinden.

Eine bunte franziskanische Truppe aus verschiedensten Gemeinschaften und Interessierten kam zusammen, um sich mit dem Thema „Unsere Zukunft: Einfach leben?!“ zu beschäftigen. Vorträge und Workshops zeigten auf, wie ein nachhaltiger Lebensstil gelingen kann. In Praxisbeispielen wurde klar, wie das Credo „Ich – sofort – alles“ in die Erfahrung „Wir – nachhaltig – einfach“ überführt werden kann.

"Keine Abschiebungen nach Afghanistan" - diesen Appell habe ich gerne mit meiner Unterschrift unterstützt und hoffe sehr, dass er von Politiker*innen gehört wird.

Die Montessori Fachoberschule Würzburg ist vom Berliner Ring auf das Gelände des Klosters Oberzell gezogen. Die neuen Räumlichkeiten sind nun offiziell eingeweiht worden.

Durch die großen Fenster des Pausenraums scheint die Sonne, vereinzelt zwitschert ein Vogel, während Schwester Katharina Ganz die Anwesenden begrüßt. Die Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen freut sich, gemeinsam mit dem Trägerverein Montessori Würzburg die neuen Räumlichkeiten der Montessori Fachoberschule offiziell einweihen zu dürfen.

Wenn Frauen über ihren Glauben sprechen, haben sie ein großes biblisches Vorbild in der Heiligen Maria Magdalena: Sie verkündete als erste die Auferstehung Jesu. Anlässlich ihres Festtages hat im Moritzsaal in Augsburg ein Expertinnengespräch mit Prof. Dr. Margit Eckholt (Universität Osnabrück), Dr. Christiane Florin (Deutschlandfunk) sowie Sr. Dr. Katharina Ganz (Generaloberin Kloster Oberzell) stattgefunden. Die Diskussion leitete Gerlinde Knoller (Journalistin).

Virginia wurde am 19. Dezember 1935 als ältestes von sechs Kindern geboren. Ihr Vater hatte deutsche Wurzeln. Die Familie lebte in Woodbridge, NJ und gehörte zur St. James Parish, wo Virginia die katholische Schule der barmherzigen Schwestern besuchte. So entstand wahrscheinlich ihr Wunsch, ins Ordensleben einzutreten. 

Die Artenvielfalt fördern – dazu kann jeder Einzelne beitragen. Wie das auch im eigenen Garten funktioniert, hat Dr. Lucia Jochner-Freitag aus Inzell bei einem Workshop auf dem Oberzeller Klostergelände gezeigt. Die Landschaftsökologin und Schöpfungspädagogin kam auf Einladung der Nachhaltigkeitsbeauftragten Sr. Beate Krug. Sie ging auch auf spirituelle Aspekte ein, da es ihr ein besonderes Anliegen ist, Natur- und Geisteswissenschaften nicht getrennt, sondern die Beziehung zu uns selbst, zur Natur und zum Schöpfer im Gesamten zu sehen.

 

Mit einer Summe von 500 Euro will die Akademische Damenverbindung Salia zu Würzburg die Arbeit der Oberzeller Franziskanerinnen im „Haus Antonia Werr“ unterstützen. Die Idee zur Spende kam nach einer Veranstaltung im Rahmen des Semesterprogramms, die von der youngcaritas, dem Jugendbereich des Caritasverbandes, organisiert wurde. Beim alternativen Stadtrundgang “Würzburg offside“ zum Thema Wohnungslosigkeit wurde auch das von den Ordensschwestern betriebene Haus für Frauen in Not thematisiert. Als studentische Damenverbindung hat sich die ADV Salia dem Prinzip der Humanitas, also dem caritativen Engagement, verschrieben - also wurde direkt beschlossen, bis Semesterende Geld für das Haus Antonia Werr zu sammeln.

Die Oberzeller Franziskanerinnen haben im Juliusspital tiefe Spuren hinterlassen – so lautet die Überschrift auf der Gedenktafel, die seit Freitag, 16. Juli, im Arkadengang des Juliusspitals zu sehen ist. Beim Stiftungsstag enthüllte Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth zusammen mit Generaloberin Sr. Dr. Katharina Ganz das Andenken zu Ehren der Ordensfrauen, die hier seit 100 Jahren arbeiten.

Auf diesen Ruf hatte Sr. Gottlinde gewartet und sich danach gesehnt, von Gott heim geholt zu werden. Am Sonntag den 20. Juni, kurz nach Mitternacht, erfüllte sich diese Sehnsucht.

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