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Ordensschwestern und Schüler*innen der Montessori-Schule beteiligen sich gemeinsam an der Müll-Sammel-Aktion putz.munter im Landkreis Würzburg  

Um die Zukunft der Kirche geht es Sr. Katharina Ganz. Und die hat ohne Frauen eben keine Zukunft. So auch der Titel ihres Buches „Frauen stören und ohne sie hat die Kirche keine Zukunft“ . Ein provokanter Titel, der aufzeigen will, was derzeit in der Kirche auf dem Spiel stehe. In der Abteikirche Münsterschwarzach hat sie im Februar aus ihrem Buch vorgelesen. Der BuchBesuch, eine Veranstaltungsreihe, die traditionell in der Klosterbuchhandlung stattfindet, musste aufgrund der vielen Anmeldungen in die Kirche verlegt werden. 

"In deinem Haus zu Gast – Kirchen(t)räume entdecken“ lautet das Thema der diesjährigen Fastenpredigten in der Basilika Vierzehnheiligen. Generaloberin Sr. Dr. Katharina Ganz wird die Predigt am vierten Fastensonntag halten.
Beginn ist jeweils sonntags um 14 Uhr mit einer fastenzeitlichen Vesper, in die die jeweilige Predigt eingebettet ist.

Allmächtiger Gott, himmlischer Vater,
wir beklagen vor Dir den Krieg in der Ukraine.
Du kannst die Herzen der Menschen wenden.
Lass sie Frieden suchen statt Krieg,
gegenseitige Hilfe statt Vorherrschaft,
und Gerechtigkeit statt eigenem Vorteil.
Zeige den Verantwortlichen und Mächtigen den Weg des Friedens.
Wir beten für ALLE, die in diesem Krieg besonders zu leiden haben;
und wir denken im Gebet an ALLE, die jetzt auf der Flucht sind...
Herr, schenke uns Frieden!

Ganz überraschend rief Gott am Samstag, den 26. Februar 2022 unsere Mitschwester M. Linhildis Metz in seinen ewigen Frieden. Sr. Linhildis wurde am 2. Dezember 1933 in Katzenbach, Gemeinde Burkardroth/Rhön, geboren und auf den Namen Erna getauft. Sie wuchs mit vier Geschwistern auf einem Bauernhof in einem religiösen Elternhaus auf.

Bei der Synodalversammlung in Frankfurt Anfang Februar 2022 wurden wegweisende Texte verabschiedet. Der Reformprozess der katholischen Kirche in Deutschland ist einen großen Schritt vorangekommen. Generaloberin Sr. Dr. Katharina Ganz, die als Beraterin im Forum "Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche" den Synodalen Weg begleitet und in Frankfurt dabei war, sprach sogar von einem Meilenstein, von einem historischen Moment und bahnbrechenden Ereignis. Sie fordert aber auch, dass diesen Worten nun Taten folgen.

Sr. Katharina Ganz berichtet live von der Dritten Synodadalversammlung

In Frankfurt hat am 3. Februar die dritte Synodalversammlung begonnen. Bis Samstag wird dort über die Zukunft der katholischen Kirche diskutiert. Generaloberin Sr. Dr. Katharina Ganz ist als Beraterin im Forum „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ mit dabei. Zudem ist sie in der Antragskommission, die die Änderungswünsche zum Handlungstext "Frauen im sakramentalen Ordo" bearbeitet hat und den Synodalen zur Abstimmung bestimmte Voten vorlegt. Sie berichtet bis Samstag live von den Diskussionen und Ergebnissen.

Im Sankt Raphaelsheim am Haugerring 9 in Würzburg finden wohnungslose Frauen seit Anfang 2022 nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch intensive Unterstützung. „Frauenobdach Plus“ nennt sich das Modellprojekt, für das die Stadt Würzburg mit den Oberzeller Franziskanerinnen kooperiert. Das Besondere: Die sozialpädagogische Begleitung der untergebrachten Frauen geht deutlich über die Grundleistungen hinaus, zu denen jede Kommune verpflichtet ist. Das Modellprojekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Zudem gibt es finanzielle Unterstützung aus der Stiftung Obdachlosenhilfe Bayern.

Jemanden an der Seite haben, mit dem man vertrauensvoll über berufliche Themen sprechen kann und der einem ehrliches Feedback gibt - mit dieser Erwartung ist Eva Pscheidl in das Programm „Kirche im Mentoring - Frauen steigen auf“ gestartet. Als Mentorin suchte sie sich Schwester Dr. Katharina Ganz aus, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen. Seit der Auftaktveranstaltung Ende September 2021 sind inzwischen drei Monate vergangen. Nach einigen Treffen verraten Eva Pscheidl und Sr. Katharina, dass sie beide von diesem Austausch profitieren.

Heraus mit der Wahrheit!


"Vertuscht, verdeckt wurde lange genug. Jetzt ist die Zeit der Wahrheit." Das sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Georg Bätzing letzte Woche nach der Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens.

100 Mitarbeitende der katholischen Kirche in Deutschland haben sich mit der Initiative „Out in Church“ am heutigen Montag als queer geoutet. Sie fordern ein Ende ihrer Diskriminierung. Die Oberzeller Franziskanerinnen solidarisieren sich mit dieser Aktion. Der Sendungsauftrag der Kongregation fordert dazu auf, sich von der Lebenswirklichkeit der Menschen berühren zu lassen und die Würde jedes Menschen zu achten. Deshalb möchten die Oberzeller Schwestern sowie alle Mitarbeitende des Klosters dazu beitragen, die Diskriminierung zu überwinden, der Menschen ausgesetzt sind, wenn sie anders leben oder lieben.

Erneut zeigt das jüngste Gutachten aus dem Erzbistum München-Freising in erschütternder Weise das Ausmaß sexualisierter Gewalt in der Zeit seit dem Zweiten Weltkrieg bis in die jüngste Vergangenheit hinein auf. Offiziell wurden 235 mutmaßliche Täter und knapp 500 Geschädigte ermittelt. Betroffene waren dabei bisher nicht oder kaum im Blick. Geschützt wurden die Täter und die Institution. „Obwohl die Fakten und das systemische Versagen seit nunmehr zwei Jahrzehnten weltweit aufgedeckt werden, sorgt jede neue Studie für Entsetzen und Scham angesichts der Schuld, die konkrete Personen und die katholische Kirche als Institution auf sich geladen haben“, betont Sr. Dr. Katharina Ganz, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen.

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