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Rezept aus der Zentralküche

Die Stellung der Frau in der katholischen Kirche. Gespräch und Austausch mit Sr. Dr. Katharina Ganz, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen. 

Einen Tag vor ihrem 92. Geburtstag, am 5. November, rief Gott Schwester M. Ragenfrieda, in sein ewiges Reich.

Was haben eine 81-jährige Ordensfrau und eine 28-jährige Frau aus dem Antonia-Werr-Kreis, gemeinsam? Sie waren beide am Freitag, 20. September, zum ersten Mal auf einer Demonstration. An diesem Aktionstag fanden weltweit Demonstrationen und Gebete für mehr Klimaschutz statt. Auch die Oberzeller Franziskanerinnen riefen zur Beteiligung an der Aktion auf.

Am Gründungstag unserer Kongregation, 27. Mai, in den frühen Morgenstunden rief der auferstandene Christus auf der Palliativstation des Würzburger Juliusspitals unsere Mitschwester M. Siegfrieda Nöth zu sich in das österliche Leben.

Professjubiläen – Zehn Schwestern haben am Samstag, 11. Mai, in der Klosterkirche Sankt Michael im Kloster Oberzell ihr eisernes beziehungsweise diamantenes Professjubiläum gefeiert.

Goldene Professjubiläen – Vier Schwestern haben am Samstag, 4. Mai, in der Kirche Sankt Michael im Kloster Oberzell ihr goldenes Professjubiläum gefeiert.

Aus Solidarität mit der weltweiten „Fridays for Future“-Bewegung haben Mitglieder des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit den Aufruf „Churches for Future“ initiiert.

Dieses Bild ging durch die Medien: Schwester Dr. Katharina Ganz (48), Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen, steht im Audienzsaal des Vatikans und stellt Papst Franziskus spontan eine Frage. In den sozialen Netzwerken sorgte seine Antwort für viele Kommentare. Im Gespräch schildert Schwester Katharina, wie sie es empfand.

Der Missbrauch von Ordensfrauen in der katholischen Kirche ist ein schweres Problem, auch in Form von Macht- und Gewissensmissbrauch. Das sagte Papst Franziskus am Freitag, 10. Mai, rund 850 Ordensoberinnen aus aller Welt, die er im Vatikan empfing. Im Gespräch mit ihnen erklärte er sich dazu bereit, in drei Jahren an der nächsten Vollversammlung der Generaloberinnen teilzunehmen, was eine Neuheit wäre. Sollte er nicht mehr am Leben sein, bat er die Oberinnen, so mögen sie die Einladung an seinen Nachfolger richten.

Am 60. Jahrestag ihrer Einkleidung, rief der auferstandene Christus am Nachmittag des 4. Mai unsere Mitschwester M. Felizia Keller zu sich in das österliche Leben. Schwester Felizia wurde am 5. März 1938 in Hummelmarter-Oberaurach im Landkreis Haßberge geboren und erhielt mit dem Taufkleid den Namen Hildegard. Sie war die dritte von vier Kindern der Eheleute Peter und Kunigunde Keller.

Dies ist die Geschichte einer besonderen Frau, die wir in unserer Zeit in Afrika kennen lernen durften. Nun ist sie nach Deutschland zurückgekehrt – und hinterlässt in Mbongolwane eine riesige Lücke.

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