headeroberzell

In der Weihnachtszeit, am 4. Januar 2020, wo wir als Dienerinnen der hl. Kindheit Jesu das göttliche Kind in der Krippe besonders verehren, hat Jesus Christus, unsere Mitschwester M. Gundola Vorndran auf ihrem harten Krankenlager besucht und sie in die himmlische Krippe geführt.

Nicht jeder Neubeginn ist frei gewählt. Oft werden wir zu einem Neubeginn gezwungen, weil das Alte nicht mehr trägt. Hinter geflüchteten Menschen liegen unfassbar viele Neuanfänge.

„Ich weiß nicht mehr weiter!“ – „Ich habe die Freude an der Arbeit verloren!“ – „Jetzt reicht es mir!“ – „Es muss sich etwas ändern!“ Mit solchen Aussagen beginnt oft eine Auszeit im Kloster.

Seit Jahren kämpft Schwester Dr. Katharina Ganz, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen, für Gleichberechtigung in der katholischen Kirche. 

Nach fünf Jahren Vorlauf hat die Generalsanierung des Haus Antonia Werr in der Würzburger Huttenstraße begonnen. Einrichtungsleiterin Karola Herbert gibt einen Überblick über die Geschichte und Zukunft des Hauses.

In der Blattrosette beim Wurzelhals überwintern die Erneuerungsknospen des Löwenzahns. Mit den Reservekohlehydraten der Wurzel kann die Pflanze im Frühjahr ohne Verzögerung von Neuem beginnen.

Bewegendes Jahr mit Generalkapitel geht zu Ende – Zwei Schwestern legten Ewige Profess ab – Sechs Schwestern zu Gott heimgerufen.

Am 30. Juli 1854 schrieb Antonia Werr in einem Brief, von welchen Prinzipien sie sich bei ihrem Neubeginn leiten lässt: „Alles Große hat klein begonnen, und so will ich es auch machen, ich will nebst meinem Dienstmädchen noch zwei arme, aber ganz tüchtige Personen nehmen, so daß wir also zu vier an der Zahl wären; … diese sollen nun das Fundament meines Unternehmens bilden, und zu dem Zwecke miethe ich mir ein Häuschen mit Garten in Würzb[urg], nehme diese zu mir und vier Sträflinge dazu und beginne ganz in der Armuth von der Arbeit der Hände uns nährend, mein Werk.“

Klein hat sie angefangen, mit drei Helferinnen, in Armut, mit eigener Hände Arbeit und in Miete, geleitet von einem unerschütterlichen Vertrauen auf Gott, der in seiner Menschwerdung im Stall von Bethlehem auch klein begonnen hat. 165 Jahre nach dem Anfang, den unsere Gründerin gewagt hat, sucht auch die katholische Kirche in Deutschland im Synodalen Weg nach einem Neuanfang angesichts der massiven Erschütterungen und des Verlusts von Glaubwürdigkeit. Und nicht zuletzt fordern die immer deutlicher zutage tretenden Folgen eines rücksichtslosen Umgangs mit der Schöpfung zu einem Umdenken und radikalen Neubeginn auf, wenn die Menschheit auf dieser Erde überleben soll.

Von Herzen wünsche ich im Namen unserer Ordens- und Dienstgemeinschaft ein gesegnetes Weihnachtsfest und – trotz aller Probleme und Sorgen allerorten – einen hoffnungsfrohen Start ins Neue Jahr.

Sr. Katharina Ganz
Generaloberin

Es ist ein viel diskutiertes Thema in der katholischen Kirche. Binnen zweier Jahre wollen Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und Zentralkomitee der Katholiken (ZDK) einen Weg der Erneuerung beschreiten.

Rezept aus der Zentralküche

Schwester Thomas Maduna hat am 30. November in ihrer Heimatpfarrei in Creighton Ewige Profess abgelegt. Vor ihren Angehörigen schwor sie, ihr Leben Gott und der Gemeinschaft der Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu zu widmen.

Zum dritten Mal fand im Rahmen der Herbsttagung der Ordensgemeinschaft der sog. „Ordenstag YOUNG“ statt. Dieser Abend soll vor allem jüngere Ordenschristen motivieren und einladen, zum Ordenstag zu kommen und so die Vielfalt und Lebendigkeit der österreichischen Ordenslandschaft zu erleben.

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