Eine Ordensschwester geht die Steintreppe im barocken Konventbau herunter. Das Kunstschmiedeportal im Hintergrund.

Archiv: Verstorbene Schwestern

Portrait von Schwester Hildegund Hartmann mit ihren Lebensdaten.

Eine verlässliche Institution im Antonia-Werr-Zentrum

Unserem Gott, der es gut meint mit jedem Menschen, hat Schwester Hildegund vertraut. Sie ließ sich von ihm führen. Im Alter von 82 Jahren erreichte sie am Abend des 9. September das Ziel ihres Lebens, die immergrüne Aue, wo sie ausruhen darf in Gott. Schwester Hildegund wurde am 16. Februar 1940 in Poppenroth im Landkreis Bad Kissingen geboren und am 18. Februar auf den Namen Hildegard getauft. Sie war das dritte Kind ihrer Eltern. Mit ihren beiden Geschwistern wuchs sie in der elterlichen Landwirtschaft auf. Von 1946 bis 1954 besuchte Hildegard die Volksschule in ihrem Heimatdorf und anschließend drei Jahre

Unserem Gott, der es gut meint mit jedem Menschen, hat Schwester Hildegund vertraut. Sie ließ sich von ihm führen. Im Alter von 82 Jahren erreichte sie am Abend des 9. September das Ziel ihres …
Portrait von Schwester Elkana Griebel mit ihren Lebensdaten.

Eine starke Frau mit vielen Talenten

Am 6. August rief der auferstandene Jesus Christus unsere Mitschwester M. Elkana Griebel zu sich in sein ewiges Licht. Das Licht der Welt erblickte Waltraud Theresia Griebel am 29. Juli 1928 in Schönau an der Brend im Landkreis Bad Neustadt/Saale. Als viert geborene von acht Kindern wuchs sie in der Landwirtschaft ihrer religiösen Familie auf. Waltraud besuchte die Volksschule in Schönau und anschließend die Berufsschule in Bischöfsheim/Rhön. Danach half sie im elterlichen Betrieb mit. Erst vor wenigen Wochen hat sie erzählt, dass sie schon früh den Wunsch hatte, ins Kloster zu gehen. Sie wollte aber erst, wie sie sagte, „die

Am 6. August rief der auferstandene Jesus Christus unsere Mitschwester M. Elkana Griebel zu sich in sein ewiges Licht. Das Licht der Welt erblickte Waltraud Theresia Griebel am 29. Juli 1928 in Schö…
Portrait von Schwester Birgitt Loch mit ihren Lebensdaten.

Erzieherin mit wunderbarem Sinn für Humor

Nach längerer Krankheit und doch überraschend starb in einer Herzklinik in unserer Region Südafrika Schwester M. Birgitt Loch. Schwester Birgitt wurde am 26. Februar 1939 in Neudorf im Landkreis Bamberg geboren und am 28. Februar 1939 auf den Namen Anna Maria, Annemarie, getauft. Das Ehepaar Stefan und Anna Loch hatte elf Kinder. So wuchs Annemarie mit zehn Geschwistern auf. Ihr Vater starb bereits 1954. Die Brüder und Schwestern mussten der Mutter im Haushalt und in der Landwirtschaft beistehen. Von 1945 bis 1953 besuchte Annemarie die Volksschule in Ludwag. Annemarie wollte nach dem Schulabschluss etwas lernen, aber nach dem Krieg war

Nach längerer Krankheit und doch überraschend starb in einer Herzklinik in unserer Region Südafrika Schwester M. Birgitt Loch. Schwester Birgitt wurde am 26. Februar 1939 in Neudorf im Landkreis …
Portrait von Schwester Veronica Simpson mit ihren Lebensdaten.

Nachtwächterin mit reinem Herzen

„Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ (Mt 5,8) Dieser Vers passt zum Wesen von Sr. Veronica. Sie hatte ein reines Herz. Sie war ein warmherziger, gütiger Mensch und hatte ein durch und durch freundliches Wesen. Oder anders ausgedrückt: Sie hatte das Herz am rechten Fleck, war einfühlsam und mit ganzem Herzen den Menschen zugewandt. Schwester Veronica wurde am 23. September 1940 in Belford, New Jersey geboren und auf den Namen Barbara Ann getauft worden. Sie trat 1966 in die Gemeinschaft ein, legte 1969 ihre zeitliche Profess und 1974 ihre ewige Profess ab. Ab ihrer zeitlichen

„Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ Mt 5,8 Dieser Vers passt zum Wesen von Sr. Veronica. Sie hatte ein reines Herz. Sie war ein warmherziger, gütiger Mensch und …
Portrait von Schwester Vinzentine Ebenhöch mit ihren Lebensdaten.

Leidenschaftliche Köchin mit großem Gemeinschaftssinn

Sie hatte eben noch zu Mittag gegessen und sich anschließend am Mittwoch, 8. Juni 2022, in ihrem Zimmer hingelegt, um sich auszuruhen. So gesättigt, vielleicht auch lebenssatt, rief Gott unsere Mitschwester M. Vinzentine Ebenhöch in sein himmlisches Gastmahl und zur Ewigen Ruhe. Schwester Vinzentine wurde am 6. Oktober 1932 in Hausen im Landkreis Amberg-Sulzbach in der Oberpfalz geboren und zwei Tage später auf den Namen Bertha getauft. Sie wuchs in einer kinderreichen Familie mit sieben Geschwistern auf. Als sie vier Jahre alt war, starb ihre Mutter. Ihr Vater heiratete nochmals, nicht zuletzt, damit wieder eine Frau in der Familie war.

Sie hatte eben noch zu Mittag gegessen und sich anschließend am Mittwoch, 8. Juni 2022, in ihrem Zimmer hingelegt, um sich auszuruhen. So gesättigt, vielleicht auch lebenssatt, rief Gott unsere …
Portrait von Schwester Ortrudis Stark mit ihren Lebensdaten.

Eine Kämpferin mit großem Herzen

Am vierten Ostersonntag, dem Sonntag des Guten Hirten, rief der auferstandene Herr, unsere Mitschwester M. Ortrudis Stark in seine Osterherrlichkeit. Schwester Ortrudis wurde am 10. März 1934 in Heidelberg geboren und am 13. März auf den Namen Maria Rita getauft. Sie war die älteste von drei Kindern der Eheleute Hermann und Magdalena Stark, die in Wiesloch eine Landwirtschaft besaßen. Maria besuchte von 1940 bis 1952 die Volksschule, anschließend die ländliche Berufsschule und im Winterhalbjahr von 1951/52 die Landwirtschaftsschule in Wiesloch. Nach der Schulentlassung half sie den Eltern in Haushalt und Landwirtschaft. Seit Oktober 1955 spürte Maria den Ruf in die

Am vierten Ostersonntag, dem Sonntag des Guten Hirten, rief der auferstandene Herr, unsere Mitschwester M. Ortrudis Stark in seine Osterherrlichkeit. Schwester Ortrudis wurde am 10. März 1934 in …
Portrait von Schwester Hippolyta Stütz mit ihren Lebensdaten.

Eine gute Köchin mit viel Geduld

Die Coronapandemie in den vergangenen zwei Jahren, aber auch Krieg, Gewalt, Migration, die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und vieles mehr führt uns täglich vor Augen, wie verwundbar und sterblich wir Menschen sind und wie gefährdet die gesamte Schöpfung ist. Manche Menschen sind sich dessen mehr als andere bewusst, weil sie selbst eine schwache Gesundheit haben oder schon im besten Lebensalter mit dem Tod konfrontiert waren. Schwester Hippolyta gehörte zu diesen Menschen und Mitschwestern. Körperliche Gebrechen und Krankheiten lehrten sie Demut und Ergebenheit in Gottes Willen. Sie lebte ganz aus der Dankbarkeit für jeden neuen geschenkten Tag. Nun hat sie ihr Leben

Die Coronapandemie in den vergangenen zwei Jahren, aber auch Krieg, Gewalt, Migration, die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen und vieles mehr führt uns täglich vor Augen, wie verwundbar und …
Portrait von Schwester Linhildis Metz mit ihren Lebensdaten.

Vertrauensperson und Begleiterin in allen Lebenslagen

Ganz überraschend rief Gott am Samstag, den 26. Februar 2022 unsere Mitschwester M. Linhildis Metz in seinen ewigen Frieden. Sr. Linhildis wurde am 2. Dezember 1933 in Katzenbach, Gemeinde Burkardroth/Rhön, geboren und auf den Namen Erna getauft. Sie wuchs mit vier Geschwistern auf einem Bauernhof in einem religiösen Elternhaus auf. Von 1940 bis 1948 besuchte Erna die Volksschule in Katzenbach und anschließend bis 1950 die Berufsschule in Poppenroth. Schon als Mädchen war sie in ihrer Pfarrei aktiv. Sie betätigte sich eifrig als Sammlerin für caritative Zwecke und trug verschiedene religiöse Zeitschriften in ihrem Heimatort aus. Seit ihrer Kindheit hatte Erna

Ganz überraschend rief Gott am Samstag, den 26. Februar 2022 unsere Mitschwester M. Linhildis Metz in seinen ewigen Frieden. Sr. Linhildis wurde am 2. Dezember 1933 in Katzenbach, Gemeinde …
Portrait von Schwester Dolores Engelhardt mit ihren Lebensdaten.

Musiklehrerin mit Leib und Seele

„Lobt Gott mit dem Schall der Hörner, lobt ihn mit Harfe und Zither! Lobt ihn mit Pauken und Tanz, lobt ihn mit klingenden Zimbeln“. Diese Worte aus Psalm 150 passen zu Schwester Dolores, die am 25. Februar 2022 mit 90 Jahren in unserem Pflegeheim Antoniushaus gestorben ist. Geboren wurde sie am 19. Dezember 1931 in Forst, Landkreis Schweinfurt, und auf den Namen Erika getauft. Ihr Vater wurde 1944 in den Krieg eingezogen und war seit Frühjahr 1945 vermisst. So musste die Mutter allein für die Familie sorgen. Sie arbeitete bei einem Bauern, um ihre knappe Rente aufzubessern. Als Älteste musste

„Lobt Gott mit dem Schall der Hörner, lobt ihn mit Harfe und Zither! Lobt ihn mit Pauken und Tanz, lobt ihn mit klingenden Zimbeln“. Diese Worte aus Psalm 150 passen zu Schwester Dolores, die am …
Portrait von Schwester Kleopha Böhm mit ihren Lebensdaten.

Aufopfernder Einsatz für Pflegebedürftige

„Mama, Mama! Helft mir doch!“ – Obwohl sie schon länger nicht mehr richtig sprechen konnte, verstand ihre Schwägerin die letzten Worte von Sr. Kleopha ganz genau. Und sie hatte keinen Zweifel, dass Sr. Kleopha den Himmel offen gesehen hat und darin ihre Mutter, Vater und Geschwister, denn die Böhm’sche Familie hat im Leben immer fest zusammen gehalten. Wieso sollte es im Sterben anders sein? „Mama, Mama! Helft mir doch!“ Ihre Mama brachte Schwester Kleopha am Fest des hl. Josef, am 19. März 1931, zur Welt. Deshalb erhielt sie in der Taufe den Namen Josefine. Von ihren Angehörigen wird sie bis

„Mama, Mama! Helft mir doch!“ – Obwohl sie schon länger nicht mehr richtig sprechen konnte, verstand ihre Schwägerin die letzten Worte von Sr. Kleopha ganz genau. Und sie hatte keinen Zweifel, …