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Die katholische Kirche wird von Männern geführt – nach wie vor. Die Franziskanerin Katharina Ganz aus Oberzell setzt sich dafür ein, dass auch Frauen ins Priesteramt gelangen können. Wie soll das gehen?

Buchempfehlung 

Kirche, reformiere dich!
Anstöße aus den Orden

Krisenzeiten der Kirche sind Stunden der Klöster und Orden! In ihnen finden sich für viele konkrete Reformanliegenreichhaltige Erfahrungen: Ob es um die Kraf tspiritueller Traditionen geht, um die Achtung der Kompetenzen von Frauen und um Formen der Teilhabe, um den relativen Wert von Strukturen, um Kirchesein in den Alltagswelten der Menschen und an der sozialen Peripherie, um neue Wege der Glaubenskommunikation u. a. m. – vieles wird hier bereits gelebt, was für dieKirche insgesamt fruchtbar gemacht werden kann. Prominente Ordensleute erschließen in diesem Buch diesen Erfahrungsschatz und geben so wichtige Anstößefür die Erneuerung von Glaube und Kirche.

Ist es in Deutschland noch vermittelbar, dass Frauen die Tür zu den Weiheämtern verschlossen bleibt? Für Schwester Katharina Ganz ist die Antwort klar: Nein. Deshalb wünscht sich die Generaloberin "einschneidende Veränderungen" in der Kirche.

Evas Vertreibung aus dem Paradies prägt unser Frauenbild tiefer, als uns oft bewusst ist. Zeit für einen neuen Blick.

Karin Strempel schreibt über zwei Frauen der deutschen Geschichte, die maßgeblichen Anteil hatten, dass die Gleichberechtigung der Frau in die deutschen Gesetze Eingang fand.

Unter dem Schlagwort "Maria 2.0" fordern Frauen bundesweit mehr Mitsprache in der katholischen Kirche. Die Bischöfe haben nun reagiert und für den Reformprozess des "synodalen Wegs" ein Forum "Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche" gegründet.

Mit der Frage nach dem Teilen hat sich die Klasse des Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) der Von-Pelkhoven-Schule im Religionsunterricht beschäftigt – Kleidersammelaktion zugunsten des Roten Kreuzes gestartet.

„Das ist mutig.“ „Ich bin beeindruckt.“ „Vier Wochen ganz alleine?“ Solche Sätze bekam Schwester Beate Krug zu hören, als sie erzählte, sie ginge für 28 Tage in die Stille.

Am 11. Juli luden die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Würzburg und der Arbeitskreis "Mehr als 16a" (Artikel 16a Grundgesetz: "Politisch verfolgte genießen Asylrecht...") zu der Veranstaltung "Sterben für das Paradies - Erlebnisse einer Rettungsmission auf dem Mittelmeer" ein. Referent war Till Rummenhohl, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins SOS Méditerranée Deutschland e.V.

Schwester M. Revocata - Mathilde Müller ist im 84. Lebensjahr getorben.

Im April fand in Mainz der 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen statt, der von SOLWODI Deutschland e.V., CAP INTL (Coalition Abolition Prostitution) und Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. organisiert wurde. Neben renommierten Wissenschaftler*innen und Journalist*innen, Vertreter*innen aus der Politik und internationaler (Nichtregierungs-) Organisationen referierten Überlebende der Prostitution und des Menschenhandels.

19 Geschichten hat Kirsten Fuchs in ihrem Buch zusammengestellt, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten, sowohl sprachlich als auch thematisch. Sie erzählen von Alkoholismus und Arbeitslosigkeit, erster Verliebtheit, besonderen Lebenssituationen und Alltäglichem. Die Helden – viele sind Ich-Erzähler – stammen aus den unterschiedlichsten Milieus.Oft geht es in den Geschichten um die DDR, in der die Autorin aufgewachsen ist. Als 1989 die Mauer fiel, war sie gerade12 Jahre alt und hat ihr Geburtsland anders empfunden als die Erwachsenen. „Alle haben mir auf einmal gesagt, dass die DDR nicht toll war. Dass ich meine Liebe beenden soll. Das haben die Erwachsenen gesagt, die vorher sagten, dass die DDR toll ist.“ (Aus: Der Nachtschrank)

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