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Am 25. Juni 2020 startete die Aktion „Bayernplan zur sozialen und ökologischen Transformation“ um 14.30 Uhr mit der Überreichung einer Petition an die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Ilse Aigner. Informationen zu den Inhalten unseres Anliegens sowie die Zusammensetzung der 135 erstunterzeichnenden Organisationen und Personen können Sie der Webseite <www.wirtransformierenbayern.de> entnehmen. Dort finden Sie auch weitere wichtige Informationen, etwa, wie weitere Organisationen sich der Aktion anschließen können und wie die Petition von allen Bürgerinnen und Bürgern mitgezeichnet und unterstützt werden kann. Stets neue Informationen erhalten Sie auf der Aktions-Fanpage <@wirtransformierenbayern> bei Facebook. Direkt unterzeichnen können Sie unter <www.openpetition.de/petition/online/bayernplan-fuer-eine-soziale-und-oekologische-transformation>

Passend zum Motto der Kongregation "Ich bin der Weg" hat sich die Nach­haltigkeits­gruppe im ersten Halbjahr 2020 verstärkt dem Thema "Mobilität" gewidmet. Folgende Maßnahmen wurden in diesem Zusammenhang aufgegriffen bzw. umgesetzt:

Die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft (INFAG), der Zusammenschluss der franziskanischen Ordensgemeinschaften in Deutschland, wendet sich entschieden gegen jede Form von Rassismus. Es ist in keiner Weise tolerabel, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft zu diskriminieren.

Alle Brüder und Schwestern sollen darauf bedacht sein, dass sie vor allem danach streben, den Geist des Herrn zu haben und sein heiliges Wirken. TORegel #32

Der Geist Gottes…ruah…der Atem Gottes…

“I can’t breathe …“ (Ich kriege keine Luft)
Drei Worte, die die Zuschauer fassungslos gemacht haben, nah und fern.
Drei Worte, die in allen Teilen unserer Welt Widerhall gefunden haben.
Drei Worte, die ein aufwallendes Bedürfnis, eine verlorene Hoffnung aufgesprengt haben.

“I can’t breathe…“ Worte, die unser Herz berühren, uns in unserem Innersten erschüttern, unser Wesen zerreißen.

Viele Veranstaltungen werden im diesem Jahr leider nicht stattfinden können. Auch Sport- und Laufevents werden nach und nach abgesagt. Trotz der Corona-Krise wollen wir nicht auf das Gemeinschaftsgefühl verzichten und zudem etwas Gutes tun.

Verwurzelt im Juliusspital
Franz von Assisi, seine Entscheidung, ein Leben in Armut zu führen, den Worten des Herrn höchste Priorität einzuräumen und ihnen Vertrauen zu schenken, um sich in Seinen Dienst zu stellen, ist einer der tiefen Beweggründe für Sr. Marita Gäbelein, weshalb sie sich einer Ordensgemeinschaft angeschlossen hat. Nach dem Vorbild des heiligen Franziskus wollte auch sie ein Leben mit hohen Idealen führen. Auf die Fragen: „Was will ich im Leben erreichen?“ „Was erwarte ich vom Leben?“ fand sie in den Gedanken des heiligen Franziskus eine Antwort.

Am Vorabend des Pfingstfestes, dem Geburtstag der Kirche und dem Gründungstag unserer Gemeinschaft, hat unsere Mitschwester M. Maximiliana Schmitt ihren Lebensatem ausgehaucht.

Demonstrieren gelingt auch während der Einschränkungsbestimmungen. Das haben die Oberzeller Franziskanerinnen am 24. April unter Beweis gestellt und am globalen Klimastreik teilgenommen.

Von Kutzenberg...
Im Jahr 1905 wurde die Heil- und Pflegeanstalt Kutzenberg als zweite Kreisirrenanstalt in Oberfranken eingerichtet, da die psychiatrische Anstalt in Bayreuth überfüllt war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie in eine Lungenheilanstalt umgewandelt. Heute ist sie eine Fachabteilung für Atemwegserkrankungen des Bezirksklinikums Obermain. Der Konvent der Oberzeller Franziskanerinnen in Kutzenberg wurde am 1. März 1924 gegründet und am 13. Mai 2015 aufgelöst. Die ersten Schwestern, die nach Kutzenberg kamen, waren in der Küche und Wäscherei der Anstalt tätig. Ab Mai 1924 stießen dann Krankenschwestern hinzu, die im Laufe der Jahre den größten Teil an Oberzeller Schwestern in der Klinik ausmachten.

Die Kongregation der Oberzeller Franziskanerinnen ist Mitunterzeichnerin der Initiative “Neues Wirtschaftswunder, die sich im Rahmen des Hackathons #WirVsVirus der Bundesregierung im März 2020 gegründet hat und sich mit der Frage beschäftigt: Wie kann eine wirtschaftliche, sozial-ökologische Transformation nach der Corona-Krise gelingen?

Bei der ersten Begegnung mit Schwester Juliana Seelmann, deutet nicht Vieles darauf hin, es mit einer Ordensschwester zu tun zu haben. Nicht, weil das keine Möglichkeit wäre, sondern weil die Vorstellungen von Ordensschwestern auseinandergehen und variieren zwischen Fiktion und Tradition, während die Realität irgendwo dazwischen liegt.

Ab Pfingstsonntag, 31. Mai, finden in der Oberzeller Klosterkirche an Sonn- und Feiertagen um 10 Uhr Eucharistiefeiern mit Kommunionausteilung für die Öffentlichkeit statt. 

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