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Über 100 Tonnen CO2 durch Spende an Klimaschutzprojekte ausgeglichen

In den letzten Wochen war ich öfter allein mit dem Rad oder zu Fuß in der Natur unterwegs. Öfter begegnete ich dabei anderen Spaziergängern, die mir ebenfalls allein oder zu zweit entgegenkamen. Manchmal schnappte ich im Vorbeilaufen oder -fahren ein paar Wortfetzen ihrer Unterhaltung auf. Meist es waren Sorgen: „Was meinst Du, wie lange die Ausgangsbeschränkungen noch aufrecht erhalten werden müssen? – „In meinem Betrieb herrscht jetzt schon drei Wochen Kurzarbeit, ich hoffe, ich verliere nicht meinen Job.“ – „Meine Hoffnung ist, dass wenigstens die Kinder bald wieder in die Schule gehen können“.

Am Vorabend des Palmsonntags, am 4. April, rief Gott unsere Mitschwester M. Hermetis Nöth aus einem Leben in der Nachfolge Christi in seine himmlische Herrlichkeit.

"Ich arbeitete wie eine Sklavin" war eine der Erfahrungen der französischen Philosophin Simone Weil, als sie in den Jahren 1934/1935 in Frankreich für neun Monaten in verschiedenen Fabriken arbeitete. Sie schrieb über dieses Experiment ein "Fabriktagebuch".

Am 30. März hat Gott Schwester M. Lucia Völkl (88) in sein ewiges Leben gerufen. Geboren am 1. März 1932 in Leßlohe, Landkreis Neustadt-Waldnaab in der Oberpfalz, wurde sie zwei Tage später auf den Namen Barbara getauft. Sie wuchs mit zwölf Geschwistern in einer kinderreichen Familie auf.

Würzburg. Jedes Jahr am Palmsonntag veranstaltet die kirchliche Jugendarbeit in der Diözese Würzburg (kja) den Diözesanen Weltjugendtag.

Die menschliche Verwundbarkeit ist von großem humanem Interesse. Aus diesem Grund entwickelt sie sich in den letzten Jahren interdisziplinär zu einem innovativen Forschungsthema. Welche Machtwirkungen entfaltet die Vulnerabilität in aktuellen Debatten um Migration und Terror, sexuellen Missbrauch und interkulturellem Diskurs? Inwiefern sind Wunden ein Ort der Kommunikation, insbesondere in Liebe und Zuneigung, Fürsorge und Zärtlichkeit?

Am 1. April wird Sophie ein freiwilliges Ordensjahr (oder Halbjahr) bei uns beginnen und im Konvent Magdala mitleben. Seit dem 11.07.2019 gibt es dieses neue Angebot von Frauen- und Männergemeinschaften in Deutschland für alle, die sich Zeit nehmen möchten, um jenseits des Alltags etwas ganz Anderes zu erleben. Schon seit längerer Zeit gibt es dieses freiwillige Ordensjahr in Österreich mit vielen guten Erfahrungen und Rückmeldungen.

Klöster sind vom Wortsinn her Orte, die von der Außenwelt mehr oder weniger abgeschlossen sind. Zu solchen Bereichen werden momentan viele Einrichtungen und Wohnungen durch verhängte Besuchs- oder Ausgehverbote. Wie Ordensleute sich täglich zum Gebet versammeln, verabreden sich nun Menschen zu einer bestimmten Uhrzeit, öffnen Fenster, entzünden Kerzen, singen, musizieren, beten oder klatschen Applaus für Menschen, die für Andere da sind. Wie im Kloster entstehen unabhängig von Blutsverwandtschaft neue Formen der Nachbarschaftshilfe.

In diesen Tagen besinnen sich viele Menschen in unserer Gesellschaft auf den Wert des Zusammenhaltens und der Solidarität. Die Folgen des Corona-Virus treffen auch die MISEREOR-Fastenaktion, da die Kollekte eine existenzielle Säule der MISEREOR-Projekt-Arbeit ist. Durch die Absage aller Gottesdienste entfällt somit auch diese wichtige Sammelaktion.

„Das ist, was eine Epidemie uns zeigt: wie verwundbar wir alle sind, wie abhängig von dem rücksichtsvollen Verhalten anderer, aber damit eben auch: wie wir durch gemeinsames Handeln uns schützen und gegenseitig stärken können.“ In ihrer Fernsehansprache vom 18. März hat Bundeskanzlerin Angela Merkel auf den Punkt gebracht, was wir derzeit weltweit erleben. Die Ausbreitung des neuartigen Virus, für den es auch drei Monate nach Ausbruch in China weder Impfstoff noch Therapie gibt, führt der Menschheit rund um den Globus vor Augen, „wie verwundbar wir alle sind“.

„Sr. Katharina, es geht immer näher zur Ewigkeit“! Mit diesem Satz begrüßte mich Sr. Isabella, als ich sie vor wenigen Wochen nach ihrem Sturz im Krankenhaus besuchte. Dabei strahlte sie eine große Freude, innere Ruhe und tiefe Gewissheit aus. „Immer näher zur Ewigkeit.“ In diesem festen Glauben hat Schwester Isabella gelebt und ist sie am 7. März während der Eucharistiefeier für uns überraschend gestorben.

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