headeroberzell

„Das ist mutig.“ „Ich bin beeindruckt.“ „Vier Wochen ganz alleine?“ Solche Sätze bekam Schwester Beate Krug zu hören, als sie erzählte, sie ginge für 28 Tage in die Stille.

Am 11. Juli luden die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) Würzburg und der Arbeitskreis "Mehr als 16a" (Artikel 16a Grundgesetz: "Politisch verfolgte genießen Asylrecht...") zu der Veranstaltung "Sterben für das Paradies - Erlebnisse einer Rettungsmission auf dem Mittelmeer" ein. Referent war Till Rummenhohl, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins SOS Méditerranée Deutschland e.V.

Schwester M. Revocata - Mathilde Müller ist im 84. Lebensjahr getorben.

Im April fand in Mainz der 3. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Frauen und Mädchen statt, der von SOLWODI Deutschland e.V., CAP INTL (Coalition Abolition Prostitution) und Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. organisiert wurde. Neben renommierten Wissenschaftler*innen und Journalist*innen, Vertreter*innen aus der Politik und internationaler (Nichtregierungs-) Organisationen referierten Überlebende der Prostitution und des Menschenhandels.

19 Geschichten hat Kirsten Fuchs in ihrem Buch zusammengestellt, die unterschiedlicher gar nicht sein könnten, sowohl sprachlich als auch thematisch. Sie erzählen von Alkoholismus und Arbeitslosigkeit, erster Verliebtheit, besonderen Lebenssituationen und Alltäglichem. Die Helden – viele sind Ich-Erzähler – stammen aus den unterschiedlichsten Milieus.Oft geht es in den Geschichten um die DDR, in der die Autorin aufgewachsen ist. Als 1989 die Mauer fiel, war sie gerade12 Jahre alt und hat ihr Geburtsland anders empfunden als die Erwachsenen. „Alle haben mir auf einmal gesagt, dass die DDR nicht toll war. Dass ich meine Liebe beenden soll. Das haben die Erwachsenen gesagt, die vorher sagten, dass die DDR toll ist.“ (Aus: Der Nachtschrank)

Die evangelisch geprägte „Gruppe Bissinger“ verabschiedet sich von Haus Klara – In mehr als 70 Treffen seit 1981 Stille und Geborgenheit in diesem Haus erfahren – Dank für jahrzehntelange Gastfeundschaft.

Wir schreiben das Jahr 1965. Irgendwann im Oktober. Irgendwo in New Jersey. Die Flure dieses Hauses sind Standard - eine eigenartige Mischung aus Wärme und Kälte.

In Vertretung für Sr. Beate und auch aufgrund des thematischen Schwerpunkts "Asyl" habe ich dieses Jahr an der Vollversammlung des Aktionsbündnis gegen Frauenhandel teilgenommen.

An einem starken Frauenort, dem Haus Klara der Oberzeller Franziskanerinnen bei Würzburg, trafen sich Theologinnen aus ganz Bayern, um sich zu vernetzen. Dr. Simone Birkel, Vorstandsmitglied des Theologinnenforums Agenda, hatte zu diesem Strategietreffen am 20. Juli eingeladen.

Für ein Jahr lebt und arbeitet Katharina Trautenbach aus Retzstadt in Mbongolwane als Freiwillige im Kinderheim Saint Joseph sowie im Antonia-Werr-Kindergarten. Sie berichtet von „völlig neuen Sichtweisen“.

Nach dem 28. Generalkapitel machte sich eine Gruppe von 13 Schwestern aus Südafrika, den USA und Deutschland auf den Weg nach Assisi. Vom 24. - 29. Juni hatten wir Zeit, in den Spuren von Franziskus und Klara zu gehen und gemeinsam im Glauben unterwegs zu sein. Hier drei Eindrücke von Schwestern aus Deutschland, USA und Südafrika:

Am Nachmittag des 10. Juli schilderte der Franziskusforscher und Kapuziner aus der Schweiz, Br. Niklaus Kuster, in einem eindrucksvollen Vortrag die Begegnung von Franz von Assisi mit dem ägyptischen Sultan al-Kāmil Muḥammad al-Malik, die sich in diesem Jahr zum 800. Mal jährt.

­