Seit 1855 setzen wir uns für Menschen ein, die am Rand der Gesellschaft stehen. Gemeinsam mit engagierten Mitarbeitenden begleiten wir Mädchen und Frauen, deren Würde bedroht ist, die Gewalt erfahren haben, in Not geraten oder auf der Flucht sind und halten so den Auftrag unserer Gründerin Antonia Werr lebendig. Zu unseren Vorbildern gehören außerdem Franziskus und Klara von Assisi, die sich solidarisch für ausgegrenzte Menschen und die Schöpfung einsetzten.
Wir glauben an einen Gott, der Mensch wurde und sehen in jedem Menschen ein Kind Gottes: einzigartig, wertvoll und geliebt.
Schön, dass Sie da sind!
Studie zu sexualisierter Gewalt – Betroffene und Zeitzeug:innen gesucht
Die Oberzeller Franziskanerinnen haben das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim damit betraut, wissenschaftlich zu untersuchen, in welchem Ausmaß sexualisierte Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem Verantwortungsbereich vorkam und wie man damit umgegangen ist. Die Kongregation möchte mit dieser unabhängigen Studie eine Grundlage für die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit erhalten, Verantwortung übernehmen und Betroffenen Gehör verschaffen. Die Ergebnisse der Studie sollen außerdem dazu beitragen, Schutzkonzepte und Präventionsmaßnahmen zu verbessern. Ausführlichere Infos sowie Antworten auf häufige Fragen finden Sie hier. Im März 2025 wurden der Start der Studie mit dem damit verbundenen Aufruf mit einer Pressemitteilung veröffentlicht.
Wir trauern um Sr. Gebharda Lehner
Am Morgen des 10. Januar 2026 starb unsere Mitschwester M. Gebharda Lehner. Maria Magdalena Lehner wurde am 5. August 1941 in Döllwang (Landkreis Neumarkt/Oberpfalz) geboren. Nachdem ihr Vater nicht aus dem Krieg zurückkam, wuchs sie als Halbwaise mit ihrer Mutter und ihrer Schwester auf. Von 1944 bis 1955 besuchte sie die Volksschule und musste schon früh bei der Feldarbeit mithelfen. Nach dem Besuch der Mittelschule trat sie am 25. August 1958 in Oberzell ein und wurde am 3. Oktober 1961 eingekleidet. Von 1959 bis 1961 wurde sie im Juliusspital zur Krankenschwester ausgebildet. Nach ihrer Erstprofess am 4. Oktober 1963 war
Neujahrswunsch: Mut und „Verrücktheit“, jeden Tag mit Wundern zu rechnen
mag sein dass ich nie recht begriff was geboren-sein heißt mag sein dass ich warte auf verlorenem posten mag sein dass verrückt ist wer noch immer rechnet mit wundern verrückt wie die frauen die in der gruft eines toten entdeckten die neue geburt Kurt Marti Liebe Leserinnen und Leser, die frohe Botschaft von Weihnachten klingt noch in mir nach, sein „Geboren-Sein“, seine Menschwerdung in unsere Alltagsrealität, in die „Ställe“ unserer Zeit. Allerdings spüre ich im Alltag in letzter Zeit auch immer deutlicher die Herbergssuche von Maria und Josef. Da höre ich weniger die Freude, sondern eher die schroffe Abweisung
Wir trauern um Sr. Christine Heinlein
Am 20. Dezember 2025 rief Gott unsere Mitschwester M. Christine Heinlein zu sich in sein himmlisches Jerusalem. Brigitte Heinlein wurde am 22. Februar 1929 in Ottelmannshausen geboren. Nach dem Abschluss des einjährigen Sonderlehrgangs für Handarbeitslehrerinnen trat sie im August 1948 in Oberzell ein. Ihre zeitliche Profess feierte sie am 5. Mai 1951, in den ersten Klosterjahren war sie in der Haushaltungsschule in Oberzell und in Nürnberg als Handarbeitsschwester eingesetzt. Am 03. Januar 1955 reiste sie als Missionarin nach Südafrika und verbrachte die ersten Jahre als Hausschwester und Chauffeurin in Eshowe. Die längste Zeit ihres Ordenslebens verbrachte sie von 1959 bis
Besondere Geschenke zu Weihnachten
Nach fast drei Adventswochen im sommerlichen Südafrika freue ich mich tatsächlich immer wieder auf die dunklen Adventstage hier in Deutschland, die mich noch deutlicher meine Sehnsucht nach Licht, nach seinem Kommen in unsere Dunkelheiten spüren lassen. In Südafrika hatten wir wieder die Gelegenheit, am Preisverleihungsabend der Schule teilzunehmen. Die Schüler:innen unserer Holy Childhood Schule in Eshowe erhalten Preise für besondere Leistungen im sportlichen oder akademischen Bereich, aber noch berührender sind für mich die Auszeichnungen für das Kind mit dem meisten Humor, einem besonderen Durchhaltevermögen oder den Verzicht auf eine Sportmedaille zugunsten eines anderen Schülers, der bisher nie eine erhalten hat.
Spendenübergabe im Haus Antonia Werr
Der Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten e.V. hat dem Fachbereich Frauen eine Spende in Höhe von 2.000 Euro überreicht. Bei der Übergabe im Haus Antonia Werr dankte Ute Berger (Leitung Fachbereich Frauen) herzlich für die großzügige Unterstützung. Die Spende kommt Frauen in schwierigen Lebenssituationen zugute und hilft, neue Perspektiven zu eröffnen. Auf dem Foto (von links): Micaela Morasch, Sekretärin Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten e.V., Ute Berger, Leitung Fachbereich Frauen, Sabine Rudert, Präsidentin Förderverein des Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten e.V.