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Seit 1855 im Einsatz für Menschen am Rande der Gesellschaft

Die Oberzeller Franziskanerinnen leben und handeln im Sinne ihrer Gründerin Antonia Werr und ihrer Vorbilder Franziskus und Klara von Assisi, die sich arm, geschwisterlich und solidarisch für ausgegrenzte Menschen und die Schöpfung einsetzten.

Bodenständig, tolerant und offen ist unsere Gemeinschaft durch ihren Dienst ganz nah am Menschen, insbesondere für Frauen und Mädchen, über die Jahrzehnte geblieben. Bis heute engagieren sich rund 100 Ordensschwestern und etwa 300 Mitarbeiter*innen im Alten- und Pflegeheim Antoniushaus, im Fachbereich Frauen mit dem Haus Antonia Werr und dem Wohnverbund Berscheba in Würzburg, im Antonia-Werr-Zentrum in St. Ludwig, im Bildungshaus Klara sowie in Südafrika und in den USA.

Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung – Zum Weltgebetstag zur Bewahrung der Schöpfung am 1. September veröffentlichen die Oberzeller Franziskanerinnen ihre Schöpfungsleitlinien. Der nachhaltige Umgang mit Gottes Schöpfung ist in ihrer franziskanischen Spiritualität verankert. Mit Beginn der ökumenischen Schöpfungszeit vom 1. September bis zum Fest des heiligen Franziskus am 4. Oktober gehen die Schwestern nun einen weiteren Schritt und kommunizieren die Schöpfungsleitlinien in ihre Einrichtungen und Lebensgemeinschaften hinein, damit diese dort konkretisiert und umgesetzt werden können.

Die Schöpfungsleitlinien wurden vom Nachhaltigkeits-Projektteam, bestehend aus Mitarbeitenden und Schwestern der Kongregation, erarbeitet. Durch die Diskussion des Entwurfes mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in Leitungsfunktion sowie den Oberinnen der Schwesternkonvente war eine umfassende Beteiligung von Mitarbeitenden und Schwestern gewährleistet. Der überarbeitete Entwurf war im Sachkapitel der deutschen Konvente, dem höchsten beschlussfassenden Gremium der Gemeinschaft, im April 2017 vorgelegt und verabschiedet worden.

Im nächsten Schritt sollen die Schöpfungsleitlinien in den einzelnen Arbeits- und Lebensbereichen konkret umgesetzt werden. Dies geschieht unter Einbeziehung der spezifischen Situation vor Ort und derer, die dort wirken. Nur so können wirksame Maßnahmen zum Umweltschutz getroffen werden.

Die Bewahrung der Schöpfung ist den Oberzeller Franziskanerinnen ein besonderes Anliegen, das sie mit Engagement betreiben. „Als Kongregation der Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu stellen wir uns in den Dienst an Gott, den Menschen und der Schöpfung.“ (Auszug aus den Schöpfungsleitlinien). Sie folgen damit den Spuren des Ordensgründers Franziskus, der wie der Papst, der seinen Namen gewählt hat dazu einlädt, die Schöpfung zu bewahren. So schrieb er etwa in einem Tweet am 5. Juni, dem Internationalen Tag der Umwelt: „Vergessen wir nie, dass die Umwelt ein kollektives Gut ist, Erbe der Menschheit, für das wir alle Verantwortung tragen.“

 

Sr. Beate Krug
Umweltbeauftragte der Oberzeller Franziskanerinnen

 

Die gemeinsame Botschaft von Papst Franziskus und dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung zum Nachlesen (Weiterleitung zur Internetseite von Radio Vatikan)

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