Eine Ordensschwester geht die Steintreppe im barocken Konventbau herunter. Das Kunstschmiedeportal im Hintergrund.

Archiv: Verstorbene Schwestern

Warmherzige Krankenschwester mit amerikanischer Staatsbürgerschaft

Anna Dorsch wurde am 27. Dezember 1932 in Unterbrunn im Landkreis Staffelstein als drittes Kind des Bahnarbeiters Michael Dorsch und ihrer Mutter Maria geboren. Mit elf Geschwistern wuchs sie in ihrem Heimatdorf auf, zwei Geschwisterchen sind schon früh verstorben. Schon in jungen Jahren fühlte sie sich durch Gott berufen und lernte früh die Oberzeller Schwestern kennen, die in Ebensfeld wirkten. In einem Interview sagte Sr. Walgunde über ihren Eintrittswunsch: „Die Eltern haben mir freien Lauf gelassen. Ich habe gespürt, ich wollte Schwester werden. Gott ist unser höchstes Gut.“ Nach dem Besuch der Volks- und Fortbildungsschule trat sie 1948 ins Kloster

Anna Dorsch wurde am 27. Dezember 1932 in Unterbrunn im Landkreis Staffelstein als drittes Kind des Bahnarbeiters Michael Dorsch und ihrer Mutter Maria geboren. Mit elf Geschwistern wuchs sie in …
Schwester Gebharda Lehner mit Lebensdaten (1941-2026)

Mit Leib und Seele Krankenschwester

Maria Magdalena Lehner wurde am 5. August 1941 als erste Tochter ihrer Eltern Josef und Theresia Lehner in Döllwang im Kreis Neumarkt in der Oberpfalz geboren. Nachdem ihr Vater nicht aus dem Krieg zurückkam und vermisst blieb, wuchs sie als Halbwaise mit ihrer Mutter und ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester Dora auf. Von 1944 bis 1955 besuchte Maria die Volksschule und musste schon früh bei der Feldarbeit mithelfen. Als ihre Mutter sich einmal schwer verletzte und zehn Wochen im Krankenhaus liegen musste, gab es für sie besonders viel zu tun und sie musste für alles sorgen. Ab 1955 besuchte sie

Maria Magdalena Lehner wurde am 5. August 1941 als erste Tochter ihrer Eltern Josef und Theresia Lehner in Döllwang im Kreis Neumarkt in der Oberpfalz geboren. Nachdem ihr Vater nicht aus dem Krieg…
Foto Schwester Christine Heinlein

Über 50 Jahre Einsatz für Menschen in Südafrika

Brigitte Heinlein wurde am 22. Februar 1929 als fünftes der neun Kinder ihrer Eltern Josef und Caroline Heinlein in Ottelmannshausen geboren, ein Bruder verstarb schon bei der Geburt. Nach dem Besuch der Volks- und Berufsschulschule hatte Brigitte, so schrieb sie selbst in ihrem Lebenslauf, „die Gelegenheit ihre hauswirtschaftlichen Kenntnisse an der Haushaltungsschule Haag in Oberbayern zu erweitern.“ Mit 19 Jahren trat Brigitte in Oberzell ein und nahm als Kandidatin an dem Sonderlehrgang für Handarbeitslehrerinnen teil. Das Kloster Oberzell war ihr durch ihre Tante Sr. Prokopia und Sr. Bernadette, ihre leibliche Schwester, schon vertraut. Bei ihrer Noviziatsaufnahme erhielt sie den Namen

Brigitte Heinlein wurde am 22. Februar 1929 als fünftes der neun Kinder ihrer Eltern Josef und Caroline Heinlein in Ottelmannshausen geboren, ein Bruder verstarb schon bei der Geburt. Nach dem …
Portrait von Schwester Genovefa Schmitt

Als Krankenschwester viele Menschen auf deren Weg begleitet

Am Freitagabend, den 21. November 2025, rief Gott unsere Mitschwester M. Genovefa Schmitt kurz vor dem Christkönigssonntag in sein himmlisches Reich. Sr. Genovefa hat ausdrücklich und schriftlich festgehalten, dass sie keinen Nachruf möchte. Das respektieren wir und fassen deshalb hier lediglich ihre Lebensdaten zusammen. Monika Schmitt kam am 9. März 1931 als erstes Kind der Landwirtseheleute Franz Schmitt und dessen Ehefrau Amalie zur Welt und wuchs in Pfändhausen, einem Ortsteil von Dittelbrunn im Landkreis Schweinfurt auf. Von März 1937 bis Frühjahr 1945, also während der Kriegszeit, besuchte sie die Volksschule in ihrem Dorf. Ebenso besuchte Monika die landwirtschaftliche Berufsschule in

Am Freitagabend, den 21. November 2025, rief Gott unsere Mitschwester M. Genovefa Schmitt kurz vor dem Christkönigssonntag in sein himmlisches Reich. Sr. Genovefa hat ausdrücklich und schriftlich …
Portrait von Schwester Auxilia Inzenhofer

Erzieherin mit großem Herz für Kinder mit besonderem pflegerischen Bedarf

Der lichtvolle Gott hat Sr. Auxilia am 13. November für uns alle plötzlich und unerwartet zu sich in sein Licht gerufen. Als älteste der fünf Geschwister wurde Maria Theresia Inzenhofer am 14. Januar 1938 in Thierberg, heute Scheinfeld, geboren. Als Tochter von Georg und Elisabeth wurde sie in einen landwirtschaftlichen Betrieb hineingeboren, nach ihr kamen noch zwei Schwestern und zwei Brüder. Die Volksschule besuchte Theresia in Schwarzenberg und ist dort schon in jungen Jahren franziskanischem Leben begegnet. Nach der Volksschule hat sie in Scheinfeld die gewerbliche Berufsschule besucht und von 1952 bis 1955 eine Lehre als Damenschneiderin in Schwarzenberg absolviert.

Der lichtvolle Gott hat Sr. Auxilia am 13. November für uns alle plötzlich und unerwartet zu sich in sein Licht gerufen. Als älteste der fünf Geschwister wurde Maria Theresia Inzenhofer am 14. …
Portrait von Herildis Berger

Handarbeitslehrerin mit Blick auf die Not der Anderen

Nach einem langen und erfüllten Leben holte Gott, der gute Hirte, unsere Mitschwester M. Herildis Berger am 22. Oktober in seine ewige Herrlichkeit. „Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist, ist eine Königin“ – so schrieb es Schwester Herildis selbst noch im hohen Alter auf ein Mandalabild, auf kleine Notizzettel oder eine Serviette. Ich denke, dieser Satz sagt über Sr. Herildis‘ Leben und ihre Einstellung viel aus. Sie war eine Frohnatur, hatte ein gutes Wort für Jede und Jeden und sie sah in jedem Menschen das Königliche und Einzigartige. Schwester Herildis wurde am 12. Mai 1928 in

Nach einem langen und erfüllten Leben holte Gott, der gute Hirte, unsere Mitschwester M. Herildis Berger am 22. Oktober in seine ewige Herrlichkeit. „Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh …
Portrait von Schwester Reinhild Waldau mit den Lebensdaten.

Köchin und Briefmarkensammlerin mit Liebe zum Detail

Vor einigen Wochen konnte ich Schwester Reinhild eine besondere Freude machen: Ich besuchte sie im Antoniushaus und zeigte ihr als ausgesprochene Briefmarkenliebhaberin einen Sonderstempel und Umschlag, den der Würzburger Briefmarkenverein zum 4. Mai 2025 hat fertigen lassen. Beides zeigt das Porträt unserer Gründerin, Antonia Werr. Der Sonderumschlag war nur an diesem Tag erhältlich. An dem Tag stellte der Verein das Leben und Wirken unserer Ordensgründerin vor und zeigte historische Belege mit Briefe und Bezug zu Oberzell. Denn auch unscheinbar wirkende Schriftstücke erzählen Geschichte – und schaffen Verbindungen zwischen Menschen, Epochen und Themen, die auf den ersten Blick kaum zusammengehören. Zwischen

Vor einigen Wochen konnte ich Schwester Reinhild eine besondere Freude machen: Ich besuchte sie im Antoniushaus und zeigte ihr als ausgesprochene Briefmarkenliebhaberin einen Sonderstempel und …
Portrait von Schwester Sigharda Müller mit ihren Lebensdaten.

Lehren und Anleiten: ein Leben im Zeichen des Lamms

Am Abend des 20. Januar rief Gott unser Mitschwester Sigharda Müller in sein ewiges Leben. Sie starb am Vorabend des Gedenktages der hl. Agnes. Auf den Namen Agnes hatte Schwester Sigharda seit ihrer Taufe gehört. In „Agnes“ schwingt das lateinische „Agnus“ mit. Deshalb wird sie oft mit einem „Lamm“ in Verbindung gebracht. Schwester Sigharda hat ihre Beerdigung selbst gut vorbereitet. Sie hat die Lieder ausgesucht für ihr Requiem und wünschte sich als Motiv für ihr Sterbebildchen die Statue der hl. Agnes mit dem Lamm, die sie auf dem Weg zur Paramentenstickerei jahrelang gesehen hat. Sie hinterließ auch eine Mappe mit

Am Abend des 20. Januar rief Gott unser Mitschwester Sigharda Müller in sein ewiges Leben. Sie starb am Vorabend des Gedenktages der hl. Agnes. Auf den Namen Agnes hatte Schwester Sigharda seit …
Portrait von Schwester Brunhilde Zuber mit ihren Lebensdaten.

Beruf und Berufung: Kindern beizustehen

Heute werden wir die Stelle aus dem Matthäusevangelium (Mt 2,13-18) hören, in der es heißt: „Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, siehe, da erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.“ Dieses Evangelium ist ausgewählt worden, um an die Unschuldigen Kinder zu erinnern. Es passt auch zum Leben von Schwester Brunhilde. Geboren wurde Brigitte Zuber am 21. Februar 1935 in Grünlas im Landkreis Ellbogen im Sudentenland, das

Heute werden wir die Stelle aus dem Matthäusevangelium Mt 2,13-18 hören, in der es heißt: „Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, siehe, da erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und…
Portrait von Schwester Venantia Maier mit ihren Lebensdaten.

Liebevolle Erzieherin und Altenpflegerin mit eigenem Werkzeugkasten

Sr. Venantia war ganz und gar durchdrungen von einer innigen Beziehung zu Jesus. Auf Schritt und Tritt hat sie sich mit ihm unterhalten. Ihr ganzes Leben, ihre Beziehungen, Ereignisse in Kirche, in unserer Gemeinschaft und in der Welt hat sie unter dem Kreuz mit Jesus besprochen. Wenige Wochen nach Vollendung ihres 93. Lebensjahres ist sie im Advent eins mit Jesus geworden. Aufgewachsen war sie als Elisabeth in Soden/Sulzbach im Landkreis Miltenberg. Ihre Eltern Otto und Mathilde Maier hatten elf Kinder, Elisabeth hatte noch einen Zwillingsbruder. Als Schachtmeister war ihr Vater viel unterwegs. Ihre Mutter war sehr religiös. Von ihr wurde

Sr. Venantia war ganz und gar durchdrungen von einer innigen Beziehung zu Jesus. Auf Schritt und Tritt hat sie sich mit ihm unterhalten. Ihr ganzes Leben, ihre Beziehungen, Ereignisse in Kirche, in …