Eine Ordensschwester geht die Steintreppe im barocken Konventbau herunter. Das Kunstschmiedeportal im Hintergrund.

Wir trauern um Sr. Sighilde Probst

Sr. Sighilde Probst

Am 7. Februar 2026 verstarb unsere Mitschwester M. Sighilde Probst.

Kreszentia Probst wurde am 21. August 1933 als fünftes Kind in Sulzdorf im Landkreis Donau-Ries geboren. Im Alter von sechs Jahren wurden sie und ihre Geschwister Halbwaisen, der Vater verstarb an einem Magenkrebs.

Nach dem Besuch der Schule half Kreszentia in der elterlichen Landwirtschaft mit. Im März 1950 trat sie in Oberzell ein und wurde zwei Jahre später am 3. Oktober eingekleidet und erhielt den Namen Sr. Sighilde. Nach dem einjährigen Noviziat feierte sie am 4. Oktober 1953 ihre Erstprofess, drei Jahre später ihre ewige Profess.

Jahrzehntelang wirkte sie an verschiedenen Orten als Wirtschaftsschwester, der erste lange Einsatz führte sie nach Brückenau in das St. Antoniusheim, dort wirkte sie 19 Jahre. Nach einer kürzeren Zeit in St. Ludwig folgten erneut 20 Jahre an einem Wirkungsort, dem Antoniushaus. Sehr gerne lebte und wirkte sie die nächsten 22 Jahre im St. Raphaelsheim. Anschließend verbrachte sie ihren Lebensabend im Franziskushaus, im Konvent Padua und seit April 2024 gehörte sie zum Antoniushauskonvent.

In christlicher Hoffnung,
Sr. Juliana Seelmann

Requiem und Aussegnung finden am Dienstag, 24. Februar 2026 um 14 Uhr in der Klosterkirche statt. Anschließend wird ihre Urne in der Klostergruft beigesetzt.