Eine Ordensschwester geht die Steintreppe im barocken Konventbau herunter. Das Kunstschmiedeportal im Hintergrund.

News

Gruppenfoto der Jubilare

260 Jahre Engagement für die Oberzeller Franziskanerinnen – Dank an Jubilarinnen und Jubilare

Mit einem feierlichen Dank wurden im Kloster Oberzell Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt, die seit 5, 10, 15, 20 oder sogar 30 Jahren Teil der Dienstgemeinschaft sind. Zusammen bringen sie beeindruckende 260 Jahre Einsatz, Energie und Liebe in die vielfältigen Aufgaben des Klosters und seiner Einrichtungen ein. Generaloberin Schwester Juliana Seelmann würdigte das Engagement der Jubilarinnen und Jubilare in ihrer Ansprache: „Ich freue mich, dass Kolleginnen und Kollegen sowie Mitschwestern heute hier sind, um Sie und Euch zu feiern.“ Als besonderes Symbol des Dankes griff sie das „ABC der Gerechtigkeit“ der Autorin Tina Willms auf und verwandelte es in ein „Oberzeller

Mit einem feierlichen Dank wurden im Kloster Oberzell Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt, die seit 5, 10, 15, 20 oder sogar 30 Jahren Teil der Dienstgemeinschaft sind. Zusammen bringen sie …

Würzburger Appell: Keine Abschiebungen nach Afghanistan

Die Oberzeller Franziskanerinnen haben den „Würzburger Appell 2026 – Keine Abschiebungen nach Afghanistan“ unterzeichnet. Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen aus Würzburg wenden wir uns damit an Politik und Behörden auf Bundes- und Landesebene. Der Appell fordert einen sofortigen Abschiebestopp nach Afghanistan. Die aktuelle Lage im Land ist geprägt von massiven Menschenrechtsverletzungen, insbesondere gegenüber Frauen, Kindern und Minderheiten. Folter, unmenschliche Behandlung, willkürliche Inhaftierungen und eine katastrophale humanitäre Situation machen Rückführungen unvereinbar mit dem völkerrechtlich verankerten Refoulement-Verbot. Mit unserer Unterschrift schließen wir uns der klaren Forderung an, Abschiebungen nach Afghanistan zu unterlassen und politische Entscheidungen an den fundierten Lageeinschätzungen internationaler

Die Oberzeller Franziskanerinnen haben den „Würzburger Appell 2026 – Keine Abschiebungen nach Afghanistan“ unterzeichnet. Gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, Organisationen und …
Claudia Bolte, Alexander Gittel und Sr. Margot Schmitt

Kloster Oberzell erhält Plakette „Fledermäuse willkommen“ – Auszeichnung für gelebten Artenschutz

Für seinen langjährigen Einsatz im Fledermausschutz wurde das Kloster Oberzell mit der „Fledermausplakette“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz ausgezeichnet. Sr. Margot Schmitt nahm in Vertretung der Oberzeller Franziskanerinnen die Ehrung im Dezember 2025 im Landratsamt Würzburg von Landrat Thomas Eberth entgegen. Die Plakette „Fledermäuse willkommen“ wurde nun an der Klosterkirche angebracht – als Zeichen des gelebten Artenschutzes und als Einladung, dem Beispiel zu folgen. Seit 2017 engagiert sich die Oberzeller Ordensgemeinschaft aktiv für den Schutz der nachtaktiven Tiere. Zwei regelmäßige Kontrollen auf dem Klostergelände – im Sommer auf den Dachböden und im Winter in den Gewölbekellern – liefern

Für seinen langjährigen Einsatz im Fledermausschutz wurde das Kloster Oberzell mit der „Fledermausplakette“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz ausgezeichnet…

Wir trauern um Sr. Walgunde Dorsch

Am Abend des 14. Januar 2026 verstarb unsere Mitschwester M. Walgunde Dorsch. Anna Dorsch wurde am 27. Dezember 1932 in Unterbrunn (Landkreis Staffelstein) geboren. Nach dem Besuch der Volks- und Fortbildungsschule trat sie 1948 ins Kloster Oberzell ein und wurde zur Wäscheschneiderin ausgebildet. Nach der Gesellenprüfung wurde sie 1952 eingekleidet und feierte nach ihrem einjährigen Noviziat ihre Erstprofess. Zwischen 1953 und 1955 war sie an verschiedenen Orten als Nähschwester und bereitete sich auf ihre Ausreise in die USA vor. Ab Juli 1955 war sie zuerst als Nähschwester in North Plainfield eingesetzt und besuchte dann die Krankenpflegeschule in Trenton. Anschließend war

Am Abend des 14. Januar 2026 verstarb unsere Mitschwester M. Walgunde Dorsch. Anna Dorsch wurde am 27. Dezember 1932 in Unterbrunn Landkreis Staffelstein geboren. Nach dem Besuch der Volks- und …
Kloster Oberzell von oben bei Nacht.

Neujahrswunsch: Mut und „Verrücktheit“, jeden Tag mit Wundern zu rechnen

mag sein dass ich nie recht begriff was geboren-sein heißt mag sein dass ich warte auf verlorenem posten mag sein dass verrückt ist wer noch immer rechnet mit wundern verrückt wie die frauen die in der gruft eines toten entdeckten die neue geburt Kurt Marti   Liebe Leserinnen und Leser, die frohe Botschaft von Weihnachten klingt noch in mir nach, sein „Geboren-Sein“, seine Menschwerdung in unsere Alltagsrealität, in die „Ställe“ unserer Zeit. Allerdings spüre ich im Alltag in letzter Zeit auch immer deutlicher die Herbergssuche von Maria und Josef. Da höre ich weniger die Freude, sondern eher die schroffe Abweisung

mag sein dass ich nie recht begriff was geboren-sein heißt mag sein dass ich warte auf verlorenem posten mag sein dass verrückt ist wer noch immer rechnet mit wundern verrückt…
Leuchtender Weihnachtsbaum vor dem Eingang zum Mutterhaus.

Besondere Geschenke zu Weihnachten

Nach fast drei Adventswochen im sommerlichen Südafrika freue ich mich tatsächlich immer wieder auf die dunklen Adventstage hier in Deutschland, die mich noch deutlicher meine Sehnsucht nach Licht, nach seinem Kommen in unsere Dunkelheiten spüren lassen. In Südafrika hatten wir wieder die Gelegenheit, am Preisverleihungsabend der Schule teilzunehmen. Die Schüler:innen unserer Holy Childhood Schule in Eshowe erhalten Preise für besondere Leistungen im sportlichen oder akademischen Bereich, aber noch berührender sind für mich die Auszeichnungen für das Kind mit dem meisten Humor, einem besonderen Durchhaltevermögen oder den Verzicht auf eine Sportmedaille zugunsten eines anderen Schülers, der bisher nie eine erhalten hat.

Nach fast drei Adventswochen im sommerlichen Südafrika freue ich mich tatsächlich immer wieder auf die dunklen Adventstage hier in Deutschland, die mich noch deutlicher meine Sehnsucht nach Licht, …
Scheck mit dem Spendenbetrag wird überreicht.

Spendenübergabe im Haus Antonia Werr

Der Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten e.V. hat dem Fachbereich Frauen eine Spende in Höhe von 2.000 Euro überreicht. Bei der Übergabe im Haus Antonia Werr dankte Ute Berger (Leitung Fachbereich Frauen) herzlich für die großzügige Unterstützung. Die Spende kommt Frauen in schwierigen Lebenssituationen zugute und hilft, neue Perspektiven zu eröffnen.   Auf dem Foto (von links): Micaela Morasch, Sekretärin Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten e.V., Ute Berger, Leitung Fachbereich Frauen, Sabine Rudert, Präsidentin Förderverein des Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten e.V.

Der Inner Wheel Club Würzburg-Hofgarten e.V. hat dem Fachbereich Frauen eine Spende in Höhe von 2.000 Euro überreicht. Bei der Übergabe im Haus Antonia Werr dankte Ute Berger Leitung …
Schwestern in der Weihnachtsmarkt-Gondel

Adventszeit im Antoniushaus: Würzburger Weihnachtsmarkt und Nikolausfeier

Im Alten- und Pflegeheim Antoniushaus beginnt die schönste Zeit des Jahres mit dem Öffnen der ersten Tür am Adventskalender. Hinter diesem Türchen verbirgt sich nicht nur eine kleine Überraschung für eine der Bewohnerinnen, sondern es symbolisiert auch den Auftakt einer Zeit voller liebevoller Aktionen rund um Advent und Weihnachten. Absolutes Highlight war dieses Jahr der Ausflug auf den Würzburger Weihnachtsmarkt in der Stadt: Mit Unterstützung des Arbeiter-Samariter-Bundes begleitete das Antoniushaus-Team eine kleine Gruppe der Bewohnerinnen. Die Eins-zu-eins-Betreuung ermöglichte es den Frauen, die besondere Stimmung in der Würzburger Innenstadt zu genießen. Es war genug Zeit kleine Geschenke zu kaufen und Leckereien

Im Alten- und Pflegeheim Antoniushaus beginnt die schönste Zeit des Jahres mit dem Öffnen der ersten Tür am Adventskalender. Hinter diesem Türchen verbirgt sich nicht nur eine kleine Ü…
Solarpanels auf dem Dach des Kinderheims St. Joseph

Spenden für Solaranlage: Energie speichern – Zukunft sichern

Aufrüstung der Solaranlage des Kinderheims in Südafrika auf Spenden angewiesen. Unsere 2020 dank vieler Spenden installierte Solaranlage auf dem Dach des Kinderheims St. Joseph leistet bereits heute Erstaunliches: Sie nutzt die Sonnenstunden, um unsere Stromkosten deutlich zu senken. Doch ein entscheidender Schritt fehlt noch – wir können die gewonnene Sonnenenergie bislang nicht speichern. Sobald die Sonne untergeht, verpufft, was tagsüber an wertvoller Energie produziert wurde. Mit einer passenden Batterie könnten wir das ändern: Sie würde die tagsüber erzeugte Energie speichern, sodass wir Licht, Steckdosen, kleinere Geräte oder die Wasserpumpe auch unabhängig vom Stromnetz betreiben können. Das Beste daran: Die bestehende

Aufrüstung der Solaranlage des Kinderheims in Südafrika auf Spenden angewiesen. Unsere 2020 dank vieler Spenden installierte Solaranlage auf dem Dach des Kinderheims St. Joseph leistet bereits …
Portrait von Schwester Genovefa Schmitt

Wir trauern um Sr. Genovefa Schmitt

Am Freitagabend, den 21. November 2025, rief Gott unsere Mitschwester M. Genovefa Schmitt kurz vor dem Christkönigssonntag in sein himmlisches Reich. Sr. Genovefa, geboren 1931 und aufgewachsen in Pfändhausen, ist im Januar 1953 in unsere Gemeinschaft eingetreten und besuchte anschließend die zweijährige Krankenpflegeschule. Ihr beruflicher Einsatz als Krankenschwester führte sie an verschiedene Orte wie St. Hildegard, Schonungen, das Mutterhaus, Zell und das Juliusspital. Die längste Zeit lebte und wirkte sie von 1981 bis 2017 als Krankenschwester, Oberin und durch ehrenamtliche Besuche bei Kranken in St. Burkard. In den letzten Wochen ließen zunehmend ihre Kräfte nach und ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich.

Am Freitagabend, den 21. November 2025, rief Gott unsere Mitschwester M. Genovefa Schmitt kurz vor dem Christkönigssonntag in sein himmlisches Reich. Sr. Genovefa, geboren 1931 und aufgewachsen …