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Die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft (INFAG), der Zusammenschluss der franziskanischen Ordensgemeinschaften in Deutschland, wendet sich entschieden gegen jede Form von Rassismus. Es ist in keiner Weise tolerabel, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft zu diskriminieren.

Dies geschieht alltäglich, wenn Menschen beispielsweise nur aufgrund ihrer Hautfarbe von der Polizei kontrolliert oder durch entsprechende Äußerungen abgewertet werden. Mit den zahlreichen Demonstranten gegen Rassismus bekennt auch die INFAG: „White Silence is Violence“ (Weißes Schweigen ist Gewalt) und ruft dazu auf, die eigenen Denkmuster und Handlungsweisen auf Alltagsrassismus zu überprüfen und sich als Gemeinschaften und als Einzelne gegen jede Form von Rassismus zu stellen. Sie zeigt sich erschüttert über den Tod von George Floyd durch Polizeigewalt in den USA. Ebenso über die annähernd 8000 rassistischen Straftaten, die das Bundesinnenministerium für 2019 gezählt hat. Sie geben ein erschreckendes Zeugnis darüber ab, dass auch hierzulande rassistisch motivierte Handlungsweisen an der Tagesordnung sind. (SF)

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