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Nevin Ayhan hat ihre Prüfung als Köchin mit Bravour bestanden. Ihr Weg aus den Oberzeller Einrichtungen für Frauen war dabei keineswegs vorgezeichnet oder sicher.

Zell a. Main/ Kloster Oberzell. Über verschiedene Küchenpraktika, eingebunden in das Küchenteam der Antoniushausküche, lernte Nevin Ayhan die Arbeit in diesem Bereich schätzen.

Von Beginn an mit hoher Aufmerksamkeit, Fleiß und Konzentration dabei, fand sie die Anerkennung des Küchenteams, so dass sie trotz aller Schwierigkeiten mit Unterstützung der Arbeitsagentur 2014 eine Ausbildung beginnen konnte. Nun ist dieser Ausbildungsweg erfolgreich zu Ende gegangen: bei der feierlichen Zeugnisverleihung in der Kulturhalle Grafenrheinfeld gab es strahlende Gesichter und alle freuten sich mit der jungen Frau.

„Eigentlich sollte ich über meinen eigenen Weg vom Anfang des Praktikums im Kloster Oberzell (2012) und bis zum Abschluss der Berufsausbildung als Köchin im Antoniushaus (2019) berichten. Doch ich möchte diese Gelegenheit nutzen um selbst einmal „DANKE“ zu sagen: Diesen Weg bin ich nicht alleine gegangen und oft glaubten alle mehr an mich, als ich es selbst tat. Vom Einzug in die Wohngemeinschaft Berscheba bis zum Abschluss der Ausbildung im Kloster Oberzell glaubte man an mich. Die Sozialpädagoginnen von Berscheba, das Küchenteam, Schwester Reginarda Holzer, sie alle glaubten daran, dass ich die Ausbildung schaffen werde und kämpften für mich. Dazu sind später noch viele andere hinzugestoßen. Alle verbindet der Glaube an meine Fähigkeiten, sie gaben mir positive Unterstützung und ihre Worte spendeten mir immer wieder Kraft. Der Weg, den ihr mit mir gemeinsam gegangen seid, hat mich zu diesem Erfolg geführt. Diese Ehrung gilt nicht nur mir, sondern auch allen, die mich auf diesem Wege unterstützt haben. DANKE!“

Matthias Hart
Nevin Ayhan

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