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Arbeitshilfe gibt pastorale Anregungen für kirchliche Gruppierungen: Die Engagierten stärken, Dialog ermöglichen, die Geister unterscheiden und mit negativen Emotionen umgehen lernen.

Seit September treffen sich Sr. Alexandra Gambietz und Sr. Beate Krug mit den Schwestern im Mutterhaus und im Franziskushaus jeweils einmal monatlich, um gemeinsam in der Enzyklika „Laudato si – Über die Sorge um unser gemeinsames Haus“ zu lesen. Papst Franziskus benennt darin die Ausbeutung von Gottes guter Schöpfung und drückt seine Sorge über das Leiden derer, die bereits heute von dieser Ausbeutung betroffen sind, und seine Sorge um die nachfolgenden Generationen aus.

Vor 900 Jahren, 1120/21, gründete Norbert von Xanten im nordfranzösischen Premontré die Keimzelle des Prämontratenserordens, eine neue geistliche Gemeinschaft Gleichgesinnter. Neben ihrem Armutsideal war es der Anspruch der Prämontratenser an sich selbst, wie die Apostel aus ihrer Gemeinschaft heraus als Seelsorger zu wirken, nicht vereinzelt.

Die Fastenzeit ist in der kirchlichen Tradition die Vorbereitung auf das Fest der Auferstehung Jesu Christi. Diese besondere Zeit bietet Anlass, Gewohntes auf den Prüfstand zu stellen und mal etwas Neues auszuprobieren. Nicht nur Christ*innen fassen während dieser sieben Wochen vor Ostern Vorsätze zur Änderung des Lebensstils.

Das MISEREOR-Leitwort für die Fastenzeit 2021 lautet "Es geht! Anders". Dazu hat die Kath. Kirche Frankfurt gemeinsam mit der Abteilung Weltkirche im Bistum Limburg und weiteren Organisationen eine 10-Punkte-Challenge ins Leben gerufen, bei der es um einen anderen Blick auf unsere Welt geht. Die Initiator*innen laden mit 10 einfachen Impulsen ein, unsere Verantwortung für die Schöpfung bewusst wahrzunehmen - nach dem Motto:
"Es hängt nicht alles von uns ab, aber es kommt auf uns an!"

Wer sich inspierieren lassen möchte, findet die Impulse in dieser PDF-Datei: 10-Punkte-Challenge_Fastenzeit_2021.pdf

"7 Wochen mit Produkten aus Fairem Handel und der Region" ist das Motto der Fastenaktion der Evangelisch-lutherischen Kirche in Norddeutschland. "Mir Lust anders leben. Neues ausprobieren. Konsumgewohnheiten unter die Lupe nehmen." verspricht die Internetseite, zu der Sie hier gelangen.

Auch die kja und der BDKJ der Diözese Würzburg laden dieses Jahr erneut zu einer pfiffigen CO2-Fastenaktion ein. Mehr Information hierzu findet ihr hier.

mini CO2 Fastenaktion 2021 kja bdkj(c) kja/BDKJ

Seit April 2020 lebt und arbeitet Sophie Schimmerohn im Rahmen des Freiwilligen Ordensjahr (FOJ) im Kloster Oberzell. Für einen Radiobeitrag wurden Sophie und Schwester Beatrix Barth, die als Begleitung während dieses Jahres zur Verfügung steht, interviewt. 

Nach UN-Angaben wird jede dritte Frau in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung. Dies entspricht weltweit etwa einer Milliarde Frauen. Die Kampagne One Billion Rising (englisch für Eine Milliarde erhebt sich) setzt sich für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen ein. Jedes Jahr am 14. Februar verbinden sich weltweit Frauen und machen tanzend auf dieses wichtige Anliegen aufmerksam.

Weitere Informationen hierzu gibt es auf der Internetseite von One Billion Rising.

Nach 35 Jahren hat Schwester Leandra Ulsamer ihren Dienst in der Mutterhausbibliothek zum 31. Dezember 2020 aufgegeben. Zum Abschied befragte Sr. Rut Gerlach Sr. Leandra zu ihren Erinnerungen an die Anfänge ihrer Tätigkeit und wie es weiter ging:

Dass Kirche ohne Frauen nie und nimmer funktioniert, daran ist nicht zu zweifeln. „Ohne sie hat Kirche keine Zukunft“, heißt der Titel eines neuen Buchs von Schwester Katharina Ganz, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen, das im Frühjahr im Echter-Verlag erscheinen wird. Allerdings ist das mit den Frauen und der Kirche so eine Sache: Frauen wollen viel mehr, als ihnen derzeit zugestanden wird. Vollständig lautet der Buchtitel denn auch provokativer: „Frauen stören und ohne sie hat Kirche keine Zukunft“.

Sr. Ingrid wurde als sechstes von acht Kindern am 3. März 1931 in Schönau an der Brend geboren und auf den Namen Berta getauft. In ihrer Familie muss es ein besonderes religiöses Gen gegeben haben, sonst hätte sich nicht die Hälfte der Kinder später für das Ordensleben entschieden. Gerne erzählte Schwester Ingrid später, dass sie in den bitterkalten Morgenstunden im Advent zu Fuß zu den Roratemessen gegangen sind.

Kürzlich habe ich das Buch „Unsere Welt neu denken“ von Maja Göpel gelesen. Sie lädt darin ein, herauszutreten und von außen auf die so genannte Box zu blicken, die unser gesell­schaftliches und wirtschaftliches System darstellt. Sie betrachtet diese Box aus unterschiedlichen Perspektiven, erklärt Zusammenhänge und zeigt auf, weshalb es sich lohnt, das derzeitige System zu hinter­fragen und umzudenken. Sie geht dabei unter anderem auf die Themen Verteilungs- und Generation­en­ge­rechtigkeit ein. Sie wirft die Frage auf: Was ist der wahre Preis für unseren Lebensstil und wer bezahlt ihn?

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