Hinter uns liegen intensive und bewegende Tage beim Katholikentag in Würzburg – Tage voller Begegnungen, Gespräche und besonderer Momente. Noch immer klingt vieles nach: die gute Stimmung in der ganzen Stadt, die Offenheit der Menschen und die vielen kleinen Begegnungen, die diesen Katholikentag geprägt haben. Überall waren gut gelaunte und friedliche Menschen unterwegs. Selbst in den überfüllten Straßenbahnen entstanden gute Gespräche und herzliche Begegnungen.
Unser Stand auf der Kirchenmeile war sehr gut besucht. Vor allem der Weihnachtsbaum und die Krippe mit Spiegel sorgten für Aufmerksamkeit. Schnell entstanden Gespräche über Spiritualität und Sendungsauftrag, was auch Andreas Elbert, Schulleiter der Von-Pelkhoven-Schule im Antonia-Werr-Zentrum, erzählt: „Der wahre Hintergrund führte immer wieder zu Erstaunen.“ Besonders berührend war für uns, dass viele Menschen ganz bewusst zu uns kamen, um sich nach Schwestern zu erkundigen, die sie kennen oder kannten.
Sr. Beate Krug beschreibt diese Tage als „Bereicherung und sehr inspirierend“. Besonders bewegt habe sie „das große Interesse an unserem Stand, unserer Gemeinschaft und unserer Arbeit“ sowie die spürbare Verbundenheit vieler Menschen mit den Oberzeller Franziskanerinnen. Sr. Rut Gerlach hebt auch vor allem die „gute Stimmung unter den vielen Menschen“ hervor. Sie war außerdem beeindruckt von der großen Unterstützung durch Mitarbeitende und Ehrenamtliche an unserem Stand.
Bereichernd empfand Sr. Lydia auch die Gäste im Konvent. „Durch ihre Begeisterung und durch das Teilnehmen lassen ihrer Erfahrungen fühlten wir, die an dem Geschehen weniger teilnehmen konnten, uns sehr mit hinein genommen.“ Auch die vielen kleinen Begegnungen am Stand bleiben in Erinnerung. Gaby Sillmann aus dem Oberzeller Kreis berichtet: „Es war mir eine Freude mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.“ Besonders erinnert sie sich an zwei mittellose Männer aus Rheinland-Pfalz, die dankbar für Kaffee, Kekse und das Gespräch gewesen seien. „Ich bin mir sicher, dass sie den außergewöhnlichen Stand mit dem ‚Christbaum‘ in guter Erinnerung behalten werden.“
Danke!
Viele unserer Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Wegbegleiter:innen haben diese Tage mitgetragen und mitgestaltet. Dafür sind wir von Herzen dankbar. Ob bei der Vorbereitung, am Stand, bei Veranstaltungen oder im Hintergrund – so viele Menschen haben dazu beigetragen, dass der Katholikentag für uns zu einem großen Geschenk wurde. Ebenso danken wir allen Besucher:innen, die das Gespräch mit uns gesucht und diese Tage mit Leben gefüllt haben.
Ein besonderer Dank gilt auch den Organisator:innen des Katholikentags sowie allen Einsatzkräften und Helfenden, die für Sicherheit und einen guten Ablauf gesorgt haben. Gerade in diesen Tagen war spürbar, wie viel möglich wird, wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und mit Offenheit und Respekt aufeinander zugehen. Sr. Lydia Kern betont die Dankbarkeit dafür, „dass während dieser Tage vorrangig eine friedliche und heitere Stimmung wahrzunehmen war“ und dass der Katholikentag „einen friedlichen Ausgang“ gefunden hat.
In all diesen Begegnungen wurde spürbar, was wir nun an Pfingsten feiern: Gottes Geist verbindet Menschen, schenkt Hoffnung, öffnet Herzen und lässt Gemeinschaft wachsen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und Euch ein gesegnetes und erfülltes Pfingstfest!
Oberzeller Schwestern beim Katholikentag in den Medien:
- Sr. Juliana Seelmann im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur gemeinsam mit anderen Ordensleuten: www.deutschlandfunkkultur.de/freiheit-in-geluebden-was-ordensleute-bewegt-100.html
- Sr. Katharina Ganz in der Tagesschau (etwa ab Minute 4:20):
https://www.tagesschau.de/tagesschau/video-1585980.html - Bericht über die Veranstaltung „Weibliche Vulnerabilität und Quellen der Widerstandskraft“mit Sr. Katharina Ganz in der Mainpost:
https://www.mainpost.de/franken/wuerzburg-glaeubige-zum-katholikentag-in-wuerzburg-ich-suche-meinen-weg-bis-ich-sage-es-geht-nicht-mehr-1-114147028
Eindrücke vom Donnerstag
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Eindrücke vom Samstag
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