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Alles andere als Gleichberechtigung: Über die Hälfte der Katholik*innen sind Frauen, aber Entscheidungen werden nur von Männern getroffen. Frauen sind noch immer von den wichtigsten Bereichen der Katholischen Kirche ausgeschlossen. Sie dürfen keine Priesterinnen werden, geschweige denn höhere Positionen erreichen. Dagegen wächst der Widerstand, viele Frauen sind wütend auf ihre Kirche.

Die Initiative "Maria 2.0" fordert Zugang von Frauen zu allen kirchlichen Ämtern, die Aufhebung des Zölibats und außerdem die umfassende Aufklärung von Missbrauchsfällen.  Im Februar haben Vertreterinnen in verschiedenen Städten Plakate mit sieben Thesen an Kirchentüren aufgehängt. Eine der Mitinitiatorinnen von "Maria 2.0" ist die Künstlerin Lisa Kötter. Sie hat jetzt ein Buch zu dem Thema veröffentlicht: "Schweigen war gestern". Auch die Theologin Katharina Ganz engagiert sich in der Diskussion um die Rolle der Frauen in der katholischen Kirche. Sie ist Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen und veröffentlicht das Buch "Frauen stören. Und ohne sie hat Kirche keine Zukunft". Das Kulturjournal des NDR hat beide Autorinnen über den Kampf der Frauen für Gleichberechtigung in der Katholischen Kirche interviewt.

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