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Erlös aus dem Verkauf der Film-USB-Sticks zum Abschied der Schwestern Damaris und Norbertine aus Niedernberg

Stolze 915 Euro gehen von Niedernberg ins Kloster Oberzell. Zum Abschied der beiden Oberzeller Franziskanerinnen Sr. Damaris Englert und Sr. Norbertine Rüth war Ende vergangenen Jahres ein Film entstanden, in dem sich zahlreiche Niedernberger Vereine, Gruppierungen und Familien von den Ordensfrauen verabschiedeten.
Über 180 Minuten kamen so zusammen, mit schönen Anekdoten und unglaublich vielen rührenden Worten. Anja Mayer kümmerte sich um den Schnitt und machte aus den einzelnen Botschaften einen Film, inklusive einer Bilderpräsentation mit Fotos aus den vergangenen Jahrzehnten. Das Ganze war ein Abschiedsgeschenk für die beiden Schwestern, waren doch aufgrund der Pandemie viele persönliche Begegnungen nicht mehr möglich.
Um auch den Niedernbergern dieses Stück Erinnerung zugänglich zu machen, wurde der Abschiedsfilm auf USB-Sticks in Niedernberg verkauft. Mit enthalten auf dem Stick waren dann auch die Aufzeichnung des Abschiedsgottesdienstes und der Ansprachen, ein kurzer Film vom tatsächlichen Abschiedstag im November sowie ein kleines Video über das Kloster Oberzell, in das die beiden Frauen nun eingezogen sind. Der Erlös aus dem Verkauf dieser USB-Sticks war für die Schwestern bestimmt.
Rund 170 Sticks wurden in Niedernberg bestellt. Den Erlös von 915 Euro haben Bürgermeister Jürgen Reinhard, Anja Mayer und Anette Fecher nun am 9. März in Oberzell überreicht. Auch Generaloberin Schwester Katharina Ganz freute sich über diese Unterstützung aus Niedernberg.
Sr. Damaris und Sr. Norbertine möchten, dass das Geld an die Mission der Oberzeller Schwestern in Südafrika geht. Hier werden insbesondere Waisenkinder und an Aids erkrankte Kinder betreut, die auf Hilfe angewiesen sind. Das Kinderheim St. Joseph liegt im Herzen des südafrikanischen Zululands. Ziel der Oberzeller Franziskanerinnen ist es, eine sichere Umgebung für die ihnen anvertrauten Kinder zu schaffen und ihnen eine Ersatzfamilie in der christlichen Gemeinschaft zu schenken.

Anja Mayer

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