Navigation:
Suchen:
Erweiterte Suche
Oberzell
Julia Seelmann ins Noviziat aufgenommen
Zu Beginn der österlichen Bußzeit wurde Julia Seelmann in das Noviziat der Gemeinschaft aufgenommen. „Jene, die auf Eingebung des Herrn zu uns kommen mit dem Willen, dieses Leben anzunehmen, mögen liebevoll aufgenommen werden“, zitierte Generaloberin Schwester Veridiana Dürr eine Stelle aus der Lebensordnung der Kongregation.
Julia Seelmann (Mitte) ist von Generaloberin Sr. Veridiana Dürr (links) ins Noviziat der Oberzeller Franziskanerinnen aufgenommen worden. Durch die Formation begleitet wird die 26-Jährige von Noviziatsleiterin Sr. Birgit Scheder (rechts). Gerufen wird sie von nun an mit dem Namen: Schwester Maria Juliana.

Mit dem Hymnus „Ich bin getauft und Gott geweiht“ konnten sich alle anwesenden Schwestern und Mitglieder des Antonia-Werr-Kreises an die eigene Taufe erinnern, mit der sie Kind Gottes und Teil der christlichen Glaubensgemeinschaft geworden sind.

Als Lesung wählte Julia Seelmann eine Stelle aus dem Buch Josua. Im 1. Kapitel spricht der Herr Josua Mut auf seinem Weg zu. Er setzt ihn als Nachfolger des Mose ein und sendet ihn aus: „Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht. Sei mutig und stark.“

Julia Seelmann bat um Aufnahme ins Noviziat, um die Ordensregel und das Leben der Gemeinschaft kennen zu lernen, in schwesterlicher Gemeinschaft zu leben sowie ihr Leben an der Weisung des Evangeliums auszurichten. Schwester Veridiana Dürr überreichte der Novizin die Lebensordnung der Gemeinschaft. Als Ordensnamen bekam Julia Seelmann einen Namen, der ihren Taufnamen enthält und gleichzeitig ergänzt. Sie heißt von jetzt an: „Schwester Maria Juliana“.

Namenspatronin ist die heilige Juliana von Falconieri, Tochter einer hochadeligen Familie aus Florenz. Freiwillig verzichtete sie auf den Reichtum der Familie und die anstehende Hochzeit. Stattdessen gründete sie um 1304 in Florenz die Gemeinschaft der Serviten–Terziarschwestern. Besonders die Kranken und Armen lagen der Italienerin am Herzen.
Schwester Juliana Seelmann, geboren 1983, wuchs in Unterpleichfeld im Landkreis Würzburg auf. Nach dem Abitur am Gymnasium der Ursulinen in Würzburg wurde sie von 2002 bis 2005 in der Missionsärztlichen Klinik zur Krankenschwester ausgebildet, wo sie bis jetzt arbeitete. Als Missionarin auf Zeit verbrachte die junge Frau 2007 ein Jahr bei den Oberzeller Schwestern in Südafrika/Tabankulu, wo sie die Gemeinschaft kennenlernte.

 

Veröffentlicht: 25.02.2010 js/kg
Impressum für diese Nachricht 
Die persönliche Aufgabe entdecken
Kirche mit ganz anderen Augen sehen
Klosternacht "unplugged" stimmt auf Sommerferien ein