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Vom Gasthaus zum Pflegeheim für Seniorinnen

 Bereits im Gründungsjahr 1855 erwarb die Würzburgerin Antonia Werr das 1715 erbaute Gasthaus "Zum Greifen". Im Mai 1856 zog sie mit ihrer „Rettungsanstalt“ und der kleinen Gemeinschaft von Schwestern in dieses Haus.                                                                           

Das Aquarell zeigt das 1715 erbaute Gasthaus 'Zum Greifen'. Auf dem Weg von Frankfurt nach Würzburg diente es vielen Reisenden als Unterkunft.
Das Aquarell zeigt das 1715 erbaute Gasthaus "Zum Greifen". Auf dem Weg von Frankfurt nach Würzburg diente es vielen Reisenden als Unterkunft.

Sowohl die Gemeinschaft selbst wie auch die übernommenen Aufgaben wuchsen im Lauf der Zeit. Das 1901 von der Gemeinschaft erworbene Kloster Oberzell wurde 1926 mit dem Einzug des Generalates zum Mutterhaus der Gemeinschaft.

Im Antoniushaus verblieb das Mädchenheim und die Landwirtschaft. 1933 kam ein Neubau hinzu, der der Pflege alter und kranker Schwestern diente.

Ein Teil des Mädchenheimes wurde 1966 nach St. Ludwig bei Wipfeld (Landkreis Schweinfurt) verlegt. 1978 zog das Mädchenheim aus Oberzell endgültig in das inzwischen errichtete Antonia Werr Haus in Würzburg, um.

Von 1996 bis 1998 erfolgte die Generalsanierung der gesamten Anlage.
Neuer Nutzungszweck ist ein den Erfordernissen der Zeit entsprechendes Alten- und Pflegeheim. Das alte Gebäude wurde, bis auf das Ursprungshaus, eingerissen. Geblieben ist von den Anfängen her der Name „Antoniushaus“

Die bauliche Konzeption trägt dazu bei, dass sich Bewohnerinnen und deren Besucher im Haus recht wohl fühlen. 

Eingangsbereich
AH_Aussenanlage
AH_Aussenanlage