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Menschenwürdige Welt

An die Gotteskindschaft aller Menschen glaubend, gehen wir den Weg des Evangeliums und bauen an einer menschenwürdigen, gerechteren und friedlicheren Welt; am Reich Gottes mit.

Ordensleute setzen sich ein für eine gerechtere Weltordnung. In Frankfurt demonstrieren sie gegen die Macht des Geldes und den neoliberalen Kaptalismus, der über Leichen geht.
Ordensleute setzen sich ein für eine gerechtere Weltordnung. In Frankfurt demonstrieren sie gegen die Macht des Geldes und den neoliberalen Kaptalismus, der über Leichen geht.
Wichtig ist für uns, die befreiungstheologischen Perspektiven von Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung als Schritte für die Menschwerdung aller Menschen im Blick zu behalten. Der Schrei der Armen (...) muss uns immer Ansporn und Korrektur sein.

Wir wollen nicht nur für Menschen leben, sondern mit ihnen. Die Nöte der Zeit sind auch unsere Nöte.

Im Blick auf unseren Sendungsauftrag sehen wir die Ausbeutung der Frau durch Frauenhandel und Zwangsprostitution als eine Not unserer Zeit. Die Würde der Frau zu schützen heißt, die Würde aller Menschen zu achten. Weltweite Probleme wie AIDS u.a.m. lassen wir nicht außer acht. Unser Sendungsauftrag ist gerade angesichts dieser Ereignisse sehr aktuell.

Der Umgang in unserer Gesellschaft mit Alten und Kranken bedarf einer neuen Sensibilität. Wie melden wir uns zu Wort, wenn alte Menschen abgewertet und abgeschoben werden?

Unser Glaubensleben in der heutigen Gesellschaft als Einzelne und als Gesamtgemeinschaft zu verlebendigen und Zeugnis zu geben muss unser besonderes Anliegen sein. Wir orientieren uns dabei an kirchlichen Dokumenten und beachten kirchliche Situationen und gesellschaftliche Strömungen sowie Themen wie z.B. Fragen der Ökumene u.a.m.

aus: Schlussdokument des Generalkapitel 2001, S. 75f.