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Sendungsauftrag

Gott ist die Wahrheit.
Als Wahrheit zeigt er sich in der unzerstörbaren Würde jeder Person.
Diese Würde zu schützen als Zeichen der Gotteskindschaft aller Menschen ist das Apostolat unserer Ordensgemeinschaft.
Im Einsatz für Frauen leben wir exemplarisch das, was allen Menschen gilt: Gott hat in der Menschwerdung seines Sohnes die Menschen mit sich und untereinander versöhnt. In dieser Versöhnung können wir füreinander und miteinander Brot sein.
(Generalkapitel 2001)

Wir verstehen unseren Einsatz exemplarisch, d.h.: Was wir einem Menschen tun, gilt allen Menschen. Der Einsatz für Frauen offenbart uns, wie die Würde zu schützen ist. Hier sind wir Lernende, die sich von den Frauen zum Glauben an die unzerstörbare Würde bekehren lassen. Dies bedeutet für uns:

Von Gott, der die Wahrheit ist, wissen wir uns wie Mutter Antonia und Franziskus in die Nachfolge Jesu gerufen. Im gemeinsamen Leben mit Gleichgesinnten, im gemeinsamen Dienst an der in Not geratenen Frau, gehen wir im Geist des menschgewordenen Gottes den Weg des Evangeliums. Wir sind überzeugt, dass der Sendungsauftrag von Mutter Antonia "Sorge für Mädchen und Frauen in Not" auch heute für uns aktuell ist.

Diesem Sendungsauftrag stellen wir uns mit allen Kräften. Die Verwirklichung der Grundhaltungen von Mutter Antonia: die vorbehaltlose Würde und Achtung und Wertschätzung jedes Menschen und die Haltung des Kindseins vor Gott, wie Offenheit, Aufrichtigkeit, Lauterkeit und Vertrauen, ist uns ein besonderes Anliegen.

Dem Charisma von Mutter Antonia entsprechend verstehen wir uns also:

  • Anwältin für Mädchen und Frauen in Not
  • Seelsorgerin, die Umkehrwege mitgeht und Lebenssinn erschließt,
  • Begleiterin auf dem Weg der Versöhnung mit sich selbst, mit anderen, mit Gott

Als Schwestern von Mutter Antonia und als Franziskanerinnen wissen wir uns immer neu selbst auf den Umkehrweg gerufen: im Hören auf Gottes Wort, im Erkennen der Zeichen der Zeit, im Tun aus der Kraft Gottes.

(Generalkapitel 1995)