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Baugeschichte der Klosterkirche

  • Blick auf Konventbau und Kirche St. Michael im Kloster Oberzell, vor der umfassenden Renovierungsmaßnahme von Ostern 2003 bis Advent 2004.
    Blick auf Konventbau und Kirche St. Michael im Kloster Oberzell, vor der umfassenden Renovierungsmaßnahme von Ostern 2003 bis Advent 2004.
    Erbauung
    von Kirche und Kloster in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts
  • Zum Ende des 15. Jahrhunderts Erneuerung der Kirche
  • 1602/03 Veränderung der Klosterkirche im Chor, flankierende Glockentürme wurden errichtet, eine Martinskapelle angebaut.
  • In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts Einwölbung des flachgedeckten Langhauses, damit verbunden Vergrößerung der Fenster, Ergänzung der einschiffigen Vorhalle durch zwei Seitenräume
  • zu Beginn des 18. Jahrhunderts Baraockisierung der Kirche
    - außen: Vorblenden der barocken Fassade, Türme erhalten barocke Hauben,
    - innen: Stuckierung und Ausmalung
  • neue Zweckbestimmung der Kirche in der Zeit der Säkularisierung;
    die Altäre werden herausgenommen und als Fabrikationshalle der Fa. Koenig & Bauer genutzt, deshalb 1838 Abriß von Chor und Querhaus der Kirche mit den beiden Türmen
  • Einzug von zwei Decken in das verbliebene Langhaus zur Nutzung als Papierfabrik und Maschinen- und Lagerhalle
  • 1901 Kauf der Klosteranlage mit Kirche durch die Oberzeller Franziskanerinnen
  • 1903 Wiederaufbau von Chor und Querhaus mit den beiden Türmen,
    Restaurierung der Stukkaturen und Deckengemälde, Rückführung der Orgel, Schaffung einer neuen Einrichtung
  • 1905 Weihe der Kirche
  • heute, 100 Jahre später: Wiedereröffnung und Altarweihe der Kirche nach eineinhalb jähriger Renovierungszeit, Beginn des Jubiläumsjahres: 150 Jahre Oberzeller Franziskanerinnen
  • I
  • m oberen Bereich, vor der romanischen Kapelle ist auf kleinem Raum eine Ausstellung zur Baugeschichte der Klosterkirche mit Zeugnissen verschiedener Zeitepochen zu sehen.